Café Aewol 7il auf Jeju: Schönes Interieur, mieses Essen
Ich habe beschlossen, mit der Familie eines älteren Freundes einen Tag auf Jeju zu verbringen. Nach der Abholung begannen wir den Tag mit einem Brunch. Wir fuhren nach Aewol, dem derzeit angesagtesten Viertel auf Jeju.



Inmitten von Wohnhäusern taucht ein Haus mit einem zwar nicht prunkvollen, aber sehr gepflegten Garten auf. Davor steht ein wirklich altes Auto, das den Laden zu bewachen scheint. Es fängt genau das Gefühl ein, das man sich vorstellt, wenn man an Aewol denkt.
Wenn man hineingeht, ist das genaue Thema schwer zu fassen. Jedenfalls existiert hier ein antiker Touch Seite an Seite mit dem rohen Charme eines alten Lagerhauses, dessen Grundgerüst noch sichtbar ist. Dazu gibt es viel Holz, was eine ganz eigene Atmosphäre schafft. Auf den ersten Blick wirkt es vielleicht etwas zusammengewürfelt, aber da wir auf Jeju sind, fühlt sich dieses exotische Flair überhaupt nicht seltsam an.




Die Preise für Brunch und Café sind vielleicht ein kleines bisschen hoch, aber im normalen Rahmen. Wir bestellten den One-Plate-Brunch und den Brauner-Zucker-Braunkäse-Toast. Beim Kaffee wählte jeder einfach das, was er am liebsten mag.


Das Essen ist leider wirklich schlecht. Für ein Brunch-Café ist der Brunch einfach miserabel. Ich hätte nicht erwartet, dass hier einfache Wiener Würstchen serviert werden. Wenn man genau hinsieht, merkt man, dass alles nur irgendwo gekauft und aufgewärmt wurde. Für einen Laden, der in einer so bekannten Gegend gerade einen Hype erlebt, ist das Essen enttäuschend. Es ist wohl besser, hier einfach nur einen Kaffee zu trinken, ein paar Fotos zu machen und die Atmosphäre zu genießen.


Es ist also kein Ort, den ich wirklich empfehlen kann. Es eignet sich gut, um den günstigsten Kaffee zu bestellen, ein paar stimmungsvolle Fotos zu schießen und sich kurz auszuruhen. Aber hier zu essen, kann ich absolut niemandem empfehlen, egal ob man aus Seoul oder aus der Provinz anreist.