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Arte Museum Jeju: Zwischen Kunst und Video

2022-03-22 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Da es regnete, konnten wir nicht in das Arboretum gehen, das meine Mutter so mag. Nach kurzem Überlegen entschieden wir uns für ein Kunstmuseum. Auf Jeju gibt es fast so viele Kunst- und andere Museen wie in Seoul. Da wir auf Reisen sind, haben wir uns für etwas Leichteres entschieden und sind ins Arte Museum gegangen.

Das Arte Museum wird von d'strict betrieben, einem Unternehmen, das für seine 3D-Display-Werbung an Kaufhäusern und großen Gebäuden bekannt ist. Auch wenn man den Namen der Firma nicht kennt, hat wahrscheinlich jeder schon mal diese Videos gesehen, bei denen scheinbar echtes Wasser von einem großen Gebäude fließt oder eine riesige Katze grüßt. Unter dem folgenden Link gibt es einige ziemlich coole Werbespots zu sehen – schaut mal rein.

https://www.dstrict.com/ART

Bei dem strömenden Regen hatten wohl viele die gleiche Idee wie wir, denn es wimmelte nur so von Autos. Wegen Corona mussten wir unsere dritte Impfung nachweisen und einen Sicherheits-Check-in machen, bevor wir eintreten durften. Der Eintrittspreis beträgt 14.000 KRW. Für ein von einem Unternehmen betriebenes Museum finde ich das ziemlich teuer.

Sobald man drinnen ist, sieht man Kunstwerke an den Wänden. Es sind jedoch keine echten Gemälde, sondern Projektionen. Es fühlt sich an, als würde man auf einen riesigen Fernseher schauen. Da heutzutage viele Leute ohnehin Projektoren statt Fernseher nutzen, ist es wohl nicht nur ein Gefühl, sondern tatsächlich einfach ein riesiger Fernseher.

Ein klassisches Porträt eines Mannes mit Bart wird lang auf die Wand eines dunklen Ausstellungsraums projiziert.
Menschen betrachten einen Ausstellungsraum, in dem berühmte Meisterwerke wie das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge auf mehrere große Bildschirme projiziert werden.
Menschen fotografieren in einem Ausstellungsraum, in dem verschiedene Meisterwerke auf eine mit klassischen Bilderrahmen und Ornamenten verzierte Wand projiziert werden.

Der sich ständig verändernde Raum und die Musik sind beeindruckend, aber ich bin mir nicht sicher, ob man das als Kunst betrachten sollte. Wenn man offen an die Sache herangeht, könnte man sagen, dass es klassische kommerzielle Kunst ist: Man zahlt für das Erlebnis des Raumes und bekommt eine Dienstleistung. Andererseits könnte man sich auch betrogen fühlen, da außer der Installation von Projektoren nichts selbst gemalt wurde. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch – jeder hat da seine eigene Meinung.

Ein Gemälde im impressionistischen Stil mit Frauen in rosa und gelben Kleidern wird auf einem Bildschirm abgespielt.
Das Porträt einer Frau in schwarzem Hut und schwarzer Kleidung wird auf einer riesigen Leinwand angezeigt, während Besucher davor vorbeigehen.
Durch ein riesiges rundes Fenster ist eine leuchtende weiße Hasenskulptur zu sehen, vor der zwei Besucher Fotos machen.
Eine fluoreszierende Giraffe und große tropische Blätter werden farbenfroh in einen dunklen Raum projiziert.

Mein persönliches Highlight war ein Raum, in dem Kinder und Erwachsene Bilder malen und einscannen konnten. Diese Bilder erschienen dann auf der Leinwand und spazierten gemütlich durch einen Dschungel. Es hat mir am meisten Spaß gemacht, weil sich hier die lustige Fantasie aller mit märchenhaften Inhalten verband. Zuerst dachte ich, es gäbe etwas wenig zu sehen, aber als ich sah, wie vertieft die Kinder ins Malen waren und gar nicht mehr nach Hause wollten, wurde mir klar, dass dies ein Ort ist, den Kinder viel mehr lieben als ein gewöhnliches Kunstmuseum.

Ein farbenfrohes Medienkunstvideo, in dem ein großer blauer Wal durch einen Wald schwimmt, kombiniert mit von Kindern gemalten Tierbildern.
Medienkunst, die einen Nachthimmel mit Polarlichtern und einen Strand mit blau leuchtenden Wellen darstellt.
Medienkunst, die eine Person in einem roten Umhang neben einem großen Baum zeigt, hinter der eine Meereslandschaft im Sonnenuntergang zu sehen ist.
Medienkunst, die einen Krater mit einem blauen See unter einem sternenklaren Nachthimmel zeigt.
Menschen sitzen in einem dunklen Raum an Tischen, auf die Medienkunst projiziert wird, und erleben die Ausstellung.

Der letzte Raum ist das Café. In anderen Museen wirkt das Café oft wie ein völlig abgetrennter, unpassender Raum. Hier jedoch wird das Konzept fortgeführt, sodass man nicht das Gefühl hat, in einem Café zu sitzen, sondern die Inhalte des Museums weiter zu erleben. Solche Details sind ein großer Pluspunkt dieses Museums.

Für die einen ist es ein Ort, an dem man Kunst auf wirklich unterhaltsame Weise genießen kann, für die anderen nur eine teure Geschäftsidee mit Projektoren. Wie ich schon sagte, gibt es keine richtige Antwort. Man muss hingehen, es sich ansehen und das, was man dabei fühlt, ist die Antwort.


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