slothis · Deutsch

Blackout in Kota Kinabalu, Malaysia

2018-10-21 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

In diesem Beitrag gibt es keine Fotos. Genauer gesagt habe ich zwar welche, aber darauf sind Leute, die ich kaum kenne. Da ich nicht weiß, ob sie es gut oder schlecht fänden, wenn sie ihre Bilder bei Google finden, schreibe ich nur Text.

Wie der Titel schon sagt, bin ich nach meiner Rückkehr aus Mantanani völlig betrunken ins Bett gefallen und ohnmächtig geworden. Was passiert ist:

Nach dem Abendessen kam ich gegen 21 Uhr zurück ins Guesthouse. Wie es sich für einen alleinreisenden Mann in Kota Kinabalu gehört, verbrachte ich diese Zeit normalerweise damit, den am Flughafen gekauften Alkohol und getrockneten Fisch zu konsumieren, in der Hoffnung, dass mich jemand anspricht. Von Natur aus bin ich nicht der Typ, der leicht Gespräche anfängt, und da ich mit Ausländern Englisch sprechen muss, mache ich sowieso nie den ersten Schritt. Mein Trick ist also der Alkohol: Wenn man trinkt, riechen das die Leute und versammeln sich nach und nach von ganz allein. Ehrlich gesagt hat das vorher – vielleicht aus Pech – nicht so gut funktioniert, aber heute kamen seltsamerweise alle raus und nippten an meinem Alkohol, während sie den Trockenfisch aßen. Ich kannte ihre Namen nicht sie haben sie mir zwar gesagt, aber ich kann mir nicht mal koreanische Namen gut merken, aber ich trank und plauderte mit einem Niederländer, einer Französin, einer gerade mal 20-jährigen Neuseeländerin, einem chinesischstämmigen Amerikaner und einem Briten.

Wir sprachen über Arbeitszeiten, Urlaub, Rassismus und all diese langweiligen Fragen, die Europäer anscheinend immer haben, wenn sie einen Asiaten sehen. Irgendwann hieß es: "Sollen wir was trinken gehen?" und wir zogen alle zusammen los in eine Bar. Das Verrückte war, dass die Leute aus den verschiedenen Ländern sich wirklich zu hundert Prozent so verhielten, wie es den Klischees oder meinen Erinnerungen an ihr Land entsprach. Der Niederländer war aus irgendeinem Grund einfach nur gut drauf, die Französin baute bei jedem Thema sofort eine Schutzmauer auf mit "Bei uns ist das nicht so, bei uns ist das in Ordnung". Die Neuseeländerin war vielleicht wegen ihres Alters etwas angespannt, und der chinesisch-amerikanische Typ war typisch amerikanisch arrogant, verglich den Service in Taxis oder Restaurants immer mit amerikanischen Standards und meckerte darüber. Der Brite war einfach nur still und leise.

Und ich? Ich habe typisch koreanisch schlecht Englisch gesprochen und nur zusammenhangloses Zeug geredet. Ich finde, das hat die Eigenheiten unseres Landes und den Grund, warum Südkorea so viel Geld für Englischunterricht ausgibt, sehr gut demonstriert

Zuerst fingen wir in einem Pub mit Bier und Cocktails an, aber als wir "Ich hab noch nie" spielten natürlich mit den üblichen schmutzigen Fragen, heizte sich die Stimmung auf. Plötzlich gingen wir in eine andere Bar, kippten jeweils einen Tequila und einen Whiskey pur runter, gingen sofort wieder raus und tranken in der nächsten Bar noch einen. Es ist doch eh derselbe Alkohol, und wenn man ihn nur pur runterkippt und weiterzieht, verstehe ich nicht, warum man nicht einfach eine Flasche bestellt und sich unterhält, anstatt ständig die Location zu wechseln. Wir Koreaner wechseln wenigstens wegen der Snacks die Bar So tranken wir uns von Laden zu Laden und feierten zum Schluss noch ausgelassen in einem Club.

Wenn ich mehr vertragen würde, hätte ich noch weitergefeiert, aber mein Magen schrie bereits: "Ich kann das unmöglich verdauen, nimm es wieder zurück!!". Also ging ich raus, übergab mich in einen Gully – es kam nur Wasser diese Leute essen beim Trinken wirklich absolut nichts –, schnappte mir eilig ein Taxi und fiel ins Bett. Als die anderen mich am nächsten Tag fragten, wo ich geblieben war, antwortete ich: "Ich weiß es auch nicht, als ich die Augen aufmachte, lag ich im Bett." Alle kicherten nur und machten sich dann auf zum Sightseeing. Ob sie nun einfach trinkfest sind oder eine wahnsinnige Ausdauer haben – es ist auf jeden Fall beeindruckend.


Ausgaben (konservativ gerechnet x 300 KRW ergibt den Betrag in koreanischem Geld)

Tagesausgaben: RM 112.3

Gesamtkosten der Reise: 2.875.000 KRW + RM 2634.88