Café 60 Beans in Seogwipo: Ein Garten wie in Europa
Bevor ich vom Oedolgae (einem bekannten Felsen auf Jeju) zurück zum Parkplatz ging, habe ich noch kurz in einem Café vorbeigeschaut. Wenn man am Oedolgae-Park etwas weiterläuft, taucht erst ein Blumenbeet und dann das Café auf. Ich habe mich hier eher wegen des hübschen Gartens niedergelassen als wegen des Kaffees. Ich weiß nicht, wer der Besitzer ist, aber es wirkt fast so, als hätte man das Café nur gebaut, weil der Garten allein zu leer wirkte. Der Garten ist hier definitiv die Hauptattraktion, nicht das Café selbst.


Das heißt aber nicht, dass es drinnen langweilig wäre. Der Besitzer scheint eine Vorliebe für antike und botanische Möbel sowie Teetassen zu haben – in einer Ecke sind sie wie in einem Museum ausgestellt. Man fühlt sich eher wie in einem Museum oder einem botanischen Garten als in einem Café. Es erinnert mich ein wenig an den Eingang des Botanic Garden in Sydney. Auch die restlichen Räume sind alles andere als gewöhnlich. Die Skulpturen und Gemälde wirken alle wie echte Kunstwerke. Wobei ich natürlich nichts sagen könnte, falls am Ende doch alles Made in China ist...



Die Kaffeepreise sind allerdings enorm hoch. Alles ist so teuer, dass man wirklich überlegen muss, was man bestellt. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Leute wegen der schönen Optik hereinkommen und dann beim Anblick der Preise gleich wieder umdrehen.



Hier unten seht ihr nun Fotos vom Garten, dem ganzen Stolz des 60 Beans. Ich habe gar nicht alles fotografiert, sondern nur ein paar Eindrücke festgehalten, und trotzdem ist es eine ganze Menge geworden. Besonders für Kinder gibt es viele tolle Statuen zu entdecken – ein perfekter Garten also, um mit den Kleinen an der Hand spazieren zu gehen.










