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Hueree Park Jeju: Mandarinen pflücken & Tiere füttern

2022-01-21 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Das neue Jahr hat begonnen. Meine Freundin und ihre Tochter, die seit letztem Jahr zu Besuch sind, waren schon am Neujahrsmorgen fleißig. Morgens haben sie im Handumdrehen Tteokguk (koreanische Reiskuchensuppe) gezaubert, dann friedlich Brettspiele gespielt, nur um sich plötzlich in die Haare zu kriegen. Allein das Zusehen raubt einem die Energie. Als meine Freundin ihr Kind schlafen legte und wir ein Bier tranken, meinte sie: 'Mit einem Kleinkind fühlt man sich wie in einer Zeitschleife.' Das erlebe ich gerade hautnah mit.

Da die Kleine nicht gut drauf war, blieben wir eine Weile zu Hause. Als sie wieder aufblühte, beschlossen wir, Mandarinen pflücken zu gehen – davon hatte sie schon am Flughafen ununterbrochen gesungen. Im Hueree Natural Park (einem Naturpark auf Jeju) kann man nicht nur Mandarinen ernten, sondern auch Kamelien sehen, die fast schon ein Symbol für Jeju sind. Zwar blühen auch direkt vor unserem Haus Kamelien, aber wegen des kleinen Mandarinen-Fans haben wir trotzdem den Motor gestartet.

Informationstafel mit den Eintrittspreisen für Erwachsene, Jugendliche und Kinder sowie den Gebühren für Aktivitäten im Hueree Natural Park (Naturpark).

Ich dachte, am Neujahrstag wäre nicht viel los, aber der Parkplatz war so brechend voll, dass nichts mehr ging. Trotz Corona sah man viele Familien mit Kindern, da es ja an der frischen Luft ist. Wir hatten riesiges Glück, dass direkt vor uns ein Auto herausfuhr und wir schnell parken konnten. Sonst hätten wir wohl ewig warten müssen.

Ich kann gar nicht genau sagen, ob der Eintrittspreis für den Hueree Park nun teuer ist oder nicht. Man muss allerdings bedenken, dass das Mandarinenpflücken noch einmal 5.000 Won extra kostet.

Ein Garten mit einem von Steinen umgebenen kleinen Teich, auf dem Wasserpflanzen schwimmen, umgeben von Bäumen und Gras.
Eine Fotozone mit dem Schriftzug I Love Hueree und einer Holzbank vor Bäumen voller roter Kamelienblüten.
Eine Dolhareubang-Statue (Steingroßvater) inmitten eines Feldes aus trockenem Chinaschilf unter einem bewölkten Himmel.

Drinnen merkt man sofort, dass der Garten mit dem Eintrittsgeld gut gepflegt wird. Die Wege sind in Schuss und man sieht, dass in jeden einzelnen Baum viel Liebe gesteckt wurde. Draußen an den Straßen sind die Kamelienblüten um diese Zeit schon oft abgefallen, aber hier präsentieren viele Bäume stolz ihre Blüten, auch wenn die Knospen etwas kleiner sind. Es gibt etliche Fotospots, an denen nicht nur Vorschulkinder, sondern Frauen jeden Alters für Fotos mit den Blumen posieren. Ein bisschen schade war nur, dass das Pink Muhly (rosa Haargras) im Winter komplett verwelkt war und eher wie ein Schilffeld aussah.

Da die Blumen im Winter generell etwas kraftlos wirkten, kam das Gewächshaus gerade recht. Darin waren verschiedene Blumen und Bäume gepflanzt, die richtig vor Leben sprühten. Und natürlich war es dort auch schön warm...

Ein Garten in einem transparenten Gewächshaus, der mit verschiedenen Pflanzen wie gelben und rosa Blumen sowie Chinaschilf bepflanzt ist.

Die Anlage ist viel größer, als ich beim Reingehen dachte. Mir wurde vom Laufen schon richtig warm, als wir endlich beim Mandarinenpflücken ankamen. In Seogwipo (im Süden von Jeju) wachsen Mandarinen quasi von selbst, sodass das Pflücken mehr Arbeit macht als der Anbau. Deshalb sieht man auf der Flohmarkt-App Karrot Market oft Angebote, bei denen gleich ganze Felder verkauft werden. Ich habe von Anfang an nicht verstanden, warum man für so eine anstrengende Arbeit auch noch Geld bezahlt, aber die Kinder waren einfach nur begeistert, Mandarinen ernten zu dürfen. Dass ich mich über diesen Anblick so freuen konnte, lag vor allem daran, dass ich vorher nicht für mich bezahlt hatte. So gingen nur das Kind und der Papa pflücken, während ich bei einem Kaffee entspannen und Löcher in die Luft starren konnte. Kostenpflichtige Aktivitäten können so schön sein!

Wartende Menschen in einem weißen Gebäude mit einem orangefarbenen Schild für das Mandarinenpflücken.

Nach dem Mandarinenpflücken geht es weiter zu den Tieren, wo man Schwarzschweine, Ziegen, Kaninchen und Ponys füttern kann. Auch hier ist alles so gut gepflegt, dass es kaum nach Kot riecht. Die Schweine quieken zwar so ohrenbetäubend, dass einem fast das Trommelfell platzt, aber es ist ziemlich sauber. Ich dachte, die Kleine hätte Spaß daran, also kaufte ich Futter und gab es ihr. Aber die Schweine stürzten sich wie wild darauf, die Ziegen zeigten kaum eine Reaktion und die Ponys waren einfach zu groß, um sie entspannt zu füttern. Die meisten Karotten landeten also bei den Kaninchen. Es ist einfach zu süß, wenn kleine Kinder, die selbst wie Häschen aussehen, Kaninchen füttern.

Eine große schwarze Muttersau säugt mehrere Ferkel in einem mit Stroh ausgelegten Gehege.
Zwei Ponys, ein dunkelbraunes und ein hellbraunes, stecken ihre Köpfe über den Zaun eines mit Stroh ausgelegten Geheges.

Es hat ziemlich lange gedauert, bis wir mit dem Rundgang fertig waren und wieder am Ausgang standen. Für eine Runde braucht man gut und gerne anderthalb Stunden. Man könnte meinen, das sei viel Zeit für wenig Sehenswertes, aber man ist ständig beschäftigt: zwischendurch Fotos machen, Mandarinen pflücken, Tiere füttern. Wenn die Kleine dann noch sagt, dass ihre Beine wehtun, wird sofort in den Pausenmodus gewechselt. Familien mit Kindern sollten also besser zwei Stunden für den Besuch einplanen. Da man viel läuft und es tolle Wege zum Herumtoben gibt, ist es der perfekte Ort, um die Energie der Kinder aufzubrauchen. Familien, die mit einem Kleinkind reisen, sollten den Park definitiv in ihre Route aufnehmen.


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