slothis · Deutsch

Die rosafarbene Kathedrale von Da Nang

2019-04-29 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Nach einem wirklich guten Mittagessen, als ich gerade ein wenig schläfrig wurde, machte ich mich auf den Weg zur Kathedrale von Da Nang. Als Katholik, der seine Religion so nachlässig praktiziert, dass ich mich nicht einmal daran erinnern kann, wann ich das letzte Mal in der Kirche war, ist es fast schon peinlich. Aber da sie nun mal ein Wahrzeichen der Gegend ist, hat mich mein winziger Rest an schlechtem Gewissen doch zu einem Besuch bewogen.

Genau wie die Pinke Moschee, die ich in Kota Kinabalu gesehen habe, hat auch die Kathedrale von Da Nang rosafarbene Außenwände. Ich weiß nicht genau, ob es dafür einen besonderen Grund gibt, aber als ich davor stand, fand ich es faszinierend, dass die Farbe der Pinken Moschee so ähnlich war. Der anfangs klare Himmel verdunkelte sich plötzlich und es fing an zu regnen. Im Regen schien die Farbe des Gebäudes noch intensiver zu leuchten. In Vietnam, das von buddhistischen Ländern umgeben ist und in dem die religionsfeindliche Kommunistische Partei die wichtigste politische Kraft darstellt, ist es schon eine Leistung, dass die Kathedrale nicht zerstört wurde und bis heute erhalten geblieben ist. Für mich als Tourist war es natürlich viel wichtiger, wie ich die schönsten Fotos hinbekomme.

Kirchengebäude mit rosafarbener Außenfassade und hohem Turm unter bewölktem Himmel sowie Menschen, die über den Platz spazieren.
Blick von unten auf die rosafarbene Kirchenfassade mit feinen Verzierungen wie einer Fensterrose und Bogenfenstern.
Weiße Marmorstatue der Jungfrau Maria unter dem Kreuz, die den vom Kreuz abgenommenen Jesus hält.
Es gibt auch eine Pietà-Statue.
Außenwand mit zwei bogenförmigen Gemälden, die das Begräbnis und die Kreuzigung Jesu darstellen.
Wandmalereien, die Jesu Geburt, Leiden und Auferstehung darstellen, befinden sich in Europa meist im Inneren, bei der Kathedrale von Da Nang jedoch draußen.
Eine Person in einem Regenmantel geht über den regnerischen Kirchenhof, und hinter den Bäumen ist die rosafarbene Kirche zu sehen.
Statue der Jungfrau Maria in einer mit Kletterpflanzen bedeckten Felsenhöhle, zusammen mit dem Schriftzug Ave Maria.
Solche mit Leuchtröhren verzierten Statuen habe ich bisher nur in Südostasien und Russland gesehen. Dass Buddha mit bunten Neonlichtern beleuchtet wird, kannte ich schon, aber bei Maria sehe ich das zum ersten Mal.
Felsenhöhle mit dem Schriftzug Ave Maria, in der ein Altar und zahlreiche Gedenktafeln die Wände füllen.
Es gibt hier etwas, das der Massabielle-Grotte, dem Ort der Marienerscheinung, ähnelt. Orte, an denen Maria verehrt wird, wie der Seongmodang-Schrein in Daegu (Südkorea), scheinen ähnlich gestaltet zu sein.
Innenraum der Kapelle der Kathedrale von Da Nang mit gewölbter Decke, Säulen und Kronleuchtern.
Die Kathedrale von Da Nang mit ihrer rosafarbenen Außenfassade unter einem bewölkten Himmel.

Anders als bei europäischen Kathedralen kann man hier nicht einfach so ins Innere spazieren, aber für ein kurzes Gebet scheint der Zutritt gestattet zu sein. Vielleicht ist man hier vorsichtiger, weil der Katholizismus nicht die Hauptreligion ist, oder man möchte die Gläubigen vor den hektischen und lauten Touristenmassen schützen. Wie dem auch sei, es scheint ohnehin besser zu sein, sich das Gebäude in Ruhe von außen anzusehen, anstatt einfach hineinzustürmen.

Im Gegensatz zu Europa, wo an jeder Ecke eine Kirche steht, ist dies eine ganz besondere Kathedrale, die als Wahrzeichen der Region dient, obwohl sie keine vorherrschende Religion repräsentiert. Wenn man genau hinhört, klingen die Gebete – auch wenn sie auf Vietnamesisch sind – recht vertraut. Auch wie sich die Leute in kleinen Gruppen zum Gottesdienst versammeln und danach schnell wieder verschwinden, erinnerte mich sehr an unsere Kirchen in Korea. Hach... wo ich gerade darüber nachdenke, ich sollte wirklich mal wieder in die Kirche gehen.