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Roadtrip zum Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien

2025-03-01 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →


Roadtrip zum Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien
Joshua Tree Nationalpark... Ich konnte kein Foto vom Eingang machen, also hier eins vom Besucherzentrum.

Heute geht es in den Joshua Tree Nationalpark. "Joshua" klingt zwar wie ein Vorname, aber der Park ist nach den hier weit verbreiteten Joshua-Bäumen benannt. Für uns sieht es einfach wie eine Wüste aus, aber da hier die Ökosysteme der Mojave- und der Colorado-Wüste aufeinandertreffen, soll es eine größere Vielfalt an Flora und Fauna geben als in anderen Wüsten. Wie man auf den Fotos sehen kann, ist außer den Joshua-Bäumen allerdings weit und breit kein einziges Tier oder eine andere Pflanze zu entdecken. Da man nachts aber überall Kojoten heulen hört, scheint die Wüste doch nicht ganz so leblos zu sein.

Bei meiner Recherche vor der Reise habe ich gelesen, dass der Park weniger für seine Tierwelt, sondern eher für seine vielen Wanderwege und als toller Ort zum Campen und Sternegucken bekannt ist. Es ist üblich, mit dem Wohnmobil anzureisen und zu campen, besonders weil der Nachthimmel hier fantastisch sein soll. Das macht Sinn: In der Wüste gibt es nachts keinerlei künstliches Licht, sodass die Sterne ein echtes Spektakel bieten müssen.

Roadtrip zum Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien
Die Karte wird kostenlos als Broschüre verteilt.

Roadtrip zum Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien
Das sind die berühmten Joshua-Bäume.

Roadtrip zum Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien

Roadtrip zum Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien

Unsere Route bestand aus einer großen Runde durch den Park, wobei wir die Campingbereiche ausließen. Unser erster Stopp war das Hidden Valley. Riesige Felsbrocken bilden hier ein Tal, durch das ein kurzer Wanderweg führt. Es ist auf der Karte eingezeichnet, und wie bei allen markierten Orten gibt es einen Parkplatz, was das Parken sehr einfach macht.

Im Hidden Valley fühlt sich das Wandern fast ein bisschen wie Klettern an. Da es sehr felsig ist, kann es schwierig sein, voranzukommen, ohne die Hände zur Hilfe zu nehmen. Wer also nicht so gut zu Fuß ist, sollte sich nicht überanstrengen und lieber nur die Aussicht vom Eingang aus genießen.

Roadtrip zum Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien
Die Landschaft am Beginn des Hidden Valley.

Wüstengebiet mit aufgeschichteten runden Felsen unter einem von dunklen Wolken bedeckten Himmel.
Hidden Valley.

Roadtrip zum Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien

Roadtrip zum Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien

Roadtrip zum Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien

Roadtrip zum Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien

Panoramablick von einem felsigen Berggipfel hinab auf ein weites Tal und einen bewölkten Himmel.

Als Nächstes stand der Keys View Trail an. Man könnte meinen, es heißt "Kiss View", aber es wird "Keys View" geschrieben. (Aus koreanischer Sicht klänge "Kiss" irgendwie netter). Von hier oben hat man einen weiten Panoramablick über die Region Palm Springs und den gesamten Nationalpark. Da man in Kalifornien – anders als in Korea – fast überall den Horizont sehen kann, reicht schon eine kleine Anhöhe für eine fantastische Fernsicht. Der Weg zum Keys View war sehr einfach zu gehen; man kann fast bis ganz nach oben fahren, sodass dieser Aussichtspunkt wirklich für jeden geeignet ist, egal ob jung oder alt.

Ein bisschen schade war, dass der Sonnenuntergang von hier aus wunderschön sein soll, wir dieses Spektakel aber verpasst haben, da wir den Park an nur einem Tag umrunden mussten. Wenn ihr einen Besuch im Joshua Tree Nationalpark plant, empfehle ich euch, mit dem Wohnmobil zu kommen und eine Nacht zu bleiben.

Roadtrip zum Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien
Skull Rock. Sieht wirklich aus wie ein Totenkopf.

Roadtrip zum Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien

Roadtrip zum Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien
Da die Autos hier ziemlich schnell fahren, haben wir vorne und hinten jemanden postiert, um nach dem Verkehr zu schauen, und dieses typische Joshua-Tree-Posen-Foto in unter 5 Sekunden geknipst.

Das Fahren im Joshua Tree Nationalpark ist sehr entspannt, also haben wir uns am Steuer abgewechselt. Es ist eine einfache zweispurige Straße ohne große Überraschungen, man muss nur auf die Geschwindigkeit achten. Selbst Fahranfänger dürften hier gut zurechtkommen. Wer den Verkehr in Korea gewohnt ist, kann hier völlig stressfrei fahren.

Roadtrip zum Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien

Unser letzter Stopp war der Cholla Cactus Garden. Die Cholla-Kakteen sind fast so berühmt wie die Joshua-Bäume. Sie wachsen hier in dichten Kolonien, fast wie auf einer Plantage, was schon fast ein bisschen unheimlich aussieht. Sie sehen so aus, als würde es höllisch wehtun, wenn man sich daran sticht, also traut man sich gar nicht, sie anzufassen. Kleine Kinder fangen oft bitterlich an zu weinen, wenn sie reingreifen – wer also mit Kindern unterwegs ist, muss hier besonders aufpassen.

Ich bin mir nicht ganz sicher, warum sie so berühmt sind, aber wenn man bedenkt, dass die Wüste sonst nicht allzu viel zu bieten hat, macht es irgendwie Sinn. Es soll Tiere geben, die sich von diesen Kakteen ernähren, aber wir haben kein einziges gesehen.

Roadtrip zum Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien

Zwei dornige Kakteen, die in einem Wüstengebiet wachsen.

Eine orange-weiß gestreifte Barrikade liegt umgestürzt vor einem braunen Schild, das den Eingang zum Joshua-Tree-Nationalpark anzeigt.
Der Eingang zum Joshua Tree Nationalpark hat ein bisschen was von einem Katastrophenfilm.

Mehrere geparkte Autos und Menschen in einem Wüstengebiet mit Felsen und Bäumen.

Da wir früh morgens losgefahren sind, bis zum Sonnenuntergang blieben und der Park von San Diego aus ziemlich weit entfernt ist, war es ein anstrengender Trip für Groß und Klein. Wenn mich jemand fragen würde, wie man diese Reise am besten angeht, würde ich als Erstes unbedingt empfehlen, ein Wohnmobil zu mieten und eine Nacht im Park zu verbringen. Die zweitbeste Option wäre, zwei Nächte in einem Hotel im Park oder in einem Airbnb in der Nähe zu bleiben.

Es ist wirklich extrem schade, an einen Ort zu reisen, der so perfekt zum Sternegucken ist, und dann abreisen zu müssen, ohne die Sterne gesehen zu haben. Das ist wohl der seltsame Reiz und gleichzeitig der Nachteil des Reisens: Man hat das Gefühl, viel Zeit zu haben, und doch ist sie immer zu knapp.