Surf Shack Da Nang: Süßer Hund, mäßiger Burger

Da ich den Tag mit noch mehr Hingabe faul begonnen habe, fiel das Frühstück flach und es war direkt Zeit fürs Mittagessen. Ausnahmsweise wollten wir heute Burger essen, also fuhren wir mit einem Grab (Fahrdienst) in die Nähe des My Khe Beach. Da der Laden nicht an der Hauptstraße, sondern in einer kleinen Gasse lag, mussten wir zwangsläufig einen kleinen Spaziergang durchs Viertel machen. Eigentlich wollten wir zu Burger Bros, aber dann sprang uns plötzlich ein Retriever freudig entgegen, und so landeten wir im Surf Shack. Es ist zwar schön, so einen sanftmütigen Hund um sich zu haben, aber der Kerl roch, als hätte er tagelang nicht gebadet. Ich machte mir schon Sorgen, dass es zu einer Situation kommen könnte, in der ich nicht mehr weiß, ob ich einen Burger oder Hundekot esse, aber der Hunger war bereits groß und wir hatten keine Energie mehr, noch weiter zu laufen.





Der Burger selbst war dann leider nicht besonders gut. Vielleicht liegt es daran, dass die Gastronomie bei uns in Korea mittlerweile so weit entwickelt ist, aber um das hier als gutes Restaurant zu bezeichnen, fehlt doch einiges. Im Patty waren viele harte Stückchen, auf die man biss, und ich verstehe vor allem nicht, was das Frittierte obendrauf zu suchen hatte. Außerdem ist es ein Ort, an dem der Hundegeruch extrem in der Luft hängt – für Leute, die einfach in Ruhe ein gutes Essen genießen wollen, ist es also eher nichts.