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Gamcho Sikdang in Seoul: Gegrillte Schweinerippchen

2018-08-29 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Ich war mit einem Freund in Cheongnyangni (einem Viertel in Seoul) verabredet, der ausnahmsweise mal behauptete, ein tolles Restaurant gefunden zu haben, zu dem wir unbedingt gehen müssten. Da er oft maßlos übertreibt und es ein 15-minütiger Fußmarsch vom Bahnhof war, hielt ich das für keine gute Idee. Noch dazu wäre es von der Station Jegi-dong viel näher gewesen, warum wir also unbedingt von Cheongnyangni aus laufen mussten... Kopfschüttelnd kamen wir schließlich im Gamcho Sikdang an.

Die Atmosphäre in Jegi-dong lässt sich mit einem Wort als 'Marktchaos' beschreiben. Gleich drei große Märkte drängen sich hier dicht an dicht, die Straßen sind chaotisch und die Gehwege alles andere als sauber. Das Gamcho Sikdang befindet sich an einer Seite dieses Marktviertels. Der Weg dorthin ist etwas kompliziert, aber sobald man in der Nähe ist, weisen einem der süßliche Fleischgeruch und die lodernden Flammen des Brikettfeuers (Yeontan) den Weg.

Beleuchtete Außenansicht des Restaurants Gamcho bei Nacht und Menschen, die im Inneren essen.

Betritt man den Laden, schießen einem sofort die Worte "klein und alt" in den Kopf. Es ist ein Restaurant aus den 80er Jahren, das an den heutigen Retro-Trend erinnert. Wenn man einen Blick auf die Speisekarte wirft, um zu bestellen, ist man erst einmal schockiert. Es gibt unzählige Restaurants, die 250 g Schweinerippchen (Dwaeji Galbi) für 15.000 KRW verkaufen, aber hier kosten 300 g nur 12.000 KRW. Da man zwingend zwei Portionen bestellen muss, ordert man also 600 g, ein sogenanntes Geun. (Hierbei ist zu beachten, dass die Knochen mitgewogen werden. Streng genommen besteht ein Geun aus 600 g reinem Fleisch, die Bezeichnung ist also eigentlich falsch.) Selbst wenn sie, wie es heute bei vielen Fleischrestaurants leider üblich ist, weniger als die angegebene Menge servieren würden (ich sage nicht, dass dieser Laden das tut, nur für den Fall...), ist es definitiv günstig. Verwenden sie älteres heimisches Fleisch? Züchten sie die Schweine selbst? Wie ist dieser Preis überhaupt möglich? Während ich noch grübelte und staunte, wurden auch schon die Beilagen auf den Tisch gestellt.

Ich mag Siraegi (getrocknete Rettichblätter) eigentlich nicht besonders, aber die Siraegi-Suppe hier war wirklich gut, und auch der Salat, der wegen der hohen Preise oft "Goldsalat" genannt wird, wurde großzügig gereicht. "Was ist das nur für ein fantastischer Laden?", freuten wir uns beide, und schon stand das Fleisch auf dem Tisch.

Es ist wirklich unglaublich lecker. Man sagt ja, man solle wegen der krebserregenden Stoffe kein über Briketts gegrilltes Essen zu sich nehmen, aber es schmeckt einfach zu gut. Die alte Weisheit, dass ungesunde Dinge am besten schmecken, bewahrheitet sich auch dieses Mal wieder. Es schmeckte so gut, dass wir nicht nur ein, sondern gleich zwei oder drei Stücke Fleisch auf einmal in unsere Salatwraps (Ssam) packten, sodass der riesige Fleischberg im Nu verschwunden war. Es gibt Schweinerippchen-Restaurants, die eine süße Sauce verwenden, um den Geschmack süßer zu machen, aber hier merkt man davon nichts. Es ist einfach der Geschmack des Feuers. Ein herzhafter und süßlicher Brikettfeuer-Geschmack. So wie man bei Meeresfrüchten sofort ans Seochon Gyedanjip denkt, wird mir bei Schweinerippchen ab sofort dieser Laden in den Sinn kommen.

Eine Person grillt Fleisch über einem Brikettfeuer mit großen Flammen unter einem Schild für Schweine-Bulgalbi (mariniertes Grillfleisch).
Mariniertes Fleisch liegt auf einem Rost und wird mit Zange und Schere über einem Brikettfeuer gegrillt.
Wenn es so gegrillt wird, kann es gar nicht schlecht schmecken
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