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Hobak Sikdang in Seoul: Yakiniku nach dem Radeln

2020-10-27 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Der Namsan (ein Berg in Seoul) ist ein Mekka für Radfahrer. Wenn man am Wochenende an der Hannam-Kreuzung steht, wo die Strecke beginnt, sieht man unzählige Fahrräder vorbeifahren. Ich bin einer davon und fahre oft mit dem Rennrad zum Namsan und zurück zur Hannam-Kreuzung. Hannam-dong ist ein besonderer Ort für mich, da ich hier zehn Jahre lang gelebt und auch schwierige Zeiten durchgemacht habe. Neuerdings ist das Fahrradfahren als weiteres Bindeglied hinzugekommen. Nach einer Tour mit Freunden überlegen wir oft, wo wir zu Mittag essen sollen. Im heißen Sommer waren wir oft bei "Donga Naengmyeon" (kalte Nudeln) – darüber schreibe ich bald auch noch –, aber jetzt, wo die Jahreszeiten wechseln, ist es für kalte Nudeln etwas zu frisch. Für solche Tage empfehle ich das "Hobak Sikdang".

Im Erdgeschoss eines roten Backsteingebäudes hängt das Schild des Hobak-Sikdang (Kürbis-Restaurant), und am Eingang steht eine Kürbisdekoration.

An der Hauptstraße der Hannam-Kreuzung gibt es ein Premium-Rindfleischrestaurant namens "Hanwadam". Die noch exklusivere Version davon ist "Hanwadam Black". In dieser Gegend gelten sie als ziemlich gute Fleischlokale, aber ihr eigentlicher Ursprung ist das Hobak Sikdang. Als ich noch in Hannam-dong lebte, gab es nur das Hobak Sikdang. Damals war es so berühmt, dass man standardmäßig 30 Minuten anstehen musste. Im Gegensatz dazu konnte man damals noch ganz entspannt in Badeschlappen zu dem heute so beliebten Kräuter-Brathähnchen-Laden in Hannam-dong schlendern (wo man heute gut und gerne eine Stunde ansteht), ein fertig gebratenes Hähnchen aus der Auslage kaufen und es gemütlich zu Hause beim Baseballschauen essen.

Die Speisekarte des Hobak-Sikdang mit verschiedenen Fleischgerichten wie Yakiniku, Wagyu und Samgyeopsal (Schweinebauch) sowie deren Preisen.
Der Innenraum des Restaurants, in dem an jedem Tisch ein Grill und ein kupferfarbener Abzug installiert sind.

Das Hauptgericht im Hobak Sikdang ist Yakiniku. Das ist eine japanische Art, Rindfleisch zuzubereiten oder zu grillen, die die meisten wohl schon einmal probiert haben. Man isst es weniger wegen des reinen Fleischgeschmacks, sondern eher wegen der süßlichen Sauce. Das Interessante daran ist, dass der Hauptgrund, warum dieses süße Fleisch so gut schmeckt, der Pajeori (würziger Frühlingszwiebelsalat) ist. Das Restaurant ist so stolz darauf, dass auf dem Schild draußen nicht steht, dass das Fleisch lecker ist, sondern dass der Frühlingszwiebelsalat köstlich ist. Und das stimmt tatsächlich.

Ein Tisch im Grillrestaurant mit einem Holzkohlegrill in der Mitte, umgeben von verschiedenen Beilagen wie Salat und Saucen.
Mit einer Zange wird ein Stück Fleisch von einem runden Tablett voller mariniertem rohem Fleisch gehoben.
Marinierte Rindfleischstücke werden auf einem heißen Grill gebraten, während Rauch aufsteigt.
Goldbraun bratende Fleischstücke werden auf dem Grill mit einer Zange gewendet.
Marinierte Rindfleischstücke, die auf einem Rost über rot glühender Holzkohle gegrillt werden.
Ein glänzendes, gut gegrilltes Stück Fleisch wird mit Stäbchen über weißen Reis gehalten.

Ich habe das jetzt so geschrieben, als wäre dies das Hauptrestaurant, aber das eigentliche Stammhaus befindet sich in Yaksu-dong. Normalerweise schreibe ich in meinem Blog meist über die Hauptfilialen, aber beim Hobak Sikdang stelle ich ausnahmsweise die Filiale in Hannam vor, weil sie einfach der perfekte Ort nach einer Radtour ist. Nach dem Fahren ist man nämlich extrem hungrig. Der Namsan ist zwar kein gewaltiger Berg, der einen körperlich ans absolute Limit bringt, aber wenn man die Nord-Süd-Route fährt und dann nach Hannam-dong zurückkehrt, hat man ordentlich Kohldampf. In solchen Momenten hilft nur "Fleisch". Wer etwas auf sich hält, weiß instinktiv, dass man jetzt Fleisch mit weißem Reis in sich hineinschaufeln muss. Deshalb ist mir die Filiale in Hannam sogar noch wichtiger als das Stammhaus.

Yakiniku ist letztendlich Rindfleisch, also schmeckt es nicht mehr, wenn man es zu stark durchbrät. Wenn es genau die richtige Konsistenz zum Kauen hat, isst man ein Stück Fleisch, dann etwas Pajeori und neutralisiert den Geschmack anschließend mit etwas Reis. Normalerweise würde ich es umgekehrt machen, aber in diesem Restaurant empfehle ich genau diese Reihenfolge. Falls ihr in Versuchung geratet, neben dem Yakiniku noch etwas anderes zu probieren: Haltet euch zurück und bestellt lieber noch eine Portion Yakiniku. In diesem Laden geht nichts über das Yakiniku.

Und bestellt auf gar keinen Fall Alkohol. Bitte, fahrt wirklich nicht betrunken Fahrrad.


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