Hwang Jae-beol in Yangjae: Scharfer Oktopus
Da ein Freund in Yangjae (einem Viertel in Seoul) lebt und meist in Gangnam und Seocho unterwegs ist, bin ich oft in der Gegend. Es ist ein Viertel, in dem mir spontan oft keine guten Restaurants einfallen, aber es gibt einen Laden, den ich in letzter Zeit ein paar Mal besucht habe und der immer toll war. Er heißt Hwang Jae-beol und liegt einen kurzen Fußmarsch von Ausgang 1 der Yangjae Station entfernt. Der Besitzer heißt wohl Hwang mit Nachnamen.







Grundsätzlich ist die Soße ziemlich scharf, was den Laden perfekt für Leute macht, die feuriges Essen lieben. Aber auch jemand wie ich, der empfindlich auf Schärfe reagiert, kann die Menge der aufgetragenen Soße anpassen. Meine Arbeitskollegen gehen oft in ein Schleimaal-Restaurant in Gangnam, aber ich persönlich mag diesen Ort hier lieber. Vielleicht liegt es daran, dass die Soße etwas intensiver ist – sie hat jedenfalls das gewisse Etwas, das einen sofort zum Glas greifen lässt. Da es eben leicht scharf ist, isst man automatisch auch das gedämpfte Ei dazu, welches schön weich und überhaupt nicht trocken ist.
Es gibt nicht allzu viel Platz, aber für kleinere Gruppen ist es ein toller Ort für ein Firmenessen (Hoesik). Wie bei jedem guten Restaurant muss man sich allerdings auf Wartezeiten einstellen. Wenn man hier zur falschen Zeit kommt, wartet man ewig. Wer also unter der Woche zur typischen Feierabendzeit der Büroangestellten kommen möchte, sollte unbedingt vorher anrufen.
