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Jinju Sikdang in Seogwipo: Erfrischender Abalone-Eintopf

2022-04-03 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Am Wochenende wollte ich eigentlich im zweiten Stock des Hey Seogwipo (auf der Insel Jeju) ein bisschen abschalten, lesen und aufs Meer schauen, aber es war übers Wochenende geschlossen. Da mein Plan ins Wasser gefallen war und ich langsam Hunger bekam, beschloss ich, erst einmal etwas zu essen und dann weiterzusehen. Ich ging zum Mittagessen ins Jinju Sikdang (Jinju-Restaurant), das ich schon vor ein paar Monaten besuchen wollte, als ich das Hey Seogwipo kurzzeitig als Coworking-Space nutzte.

Außenansicht des Restaurants mit einem blauen Schild, auf dem Jinju Sikdang steht

Wie man auf der Speisekarte sehen kann, gibt es nicht nur Ttukbaegi (Eintopf im Tontopf), sondern auch verschiedene Menüs. Es sieht auf den ersten Blick weniger wie ein einfaches Nachbarschaftslokal aus, sondern eher wie ein Spezialitätenrestaurant für traditionelle Jeju-Küche. Ich dachte immer, es wäre zu teuer, und bin deshalb oft vorbeigegangen, aber als ich dann drinnen war, fand ich die Preise gar nicht so abschreckend. Da ich nicht zu schwer essen wollte, bestellte ich einen normalen Jeonbok Ttukbaegi (Abalone-Eintopf).

Speisekarte mit Preisen für Hauptgerichte, Eintöpfe, Gegrilltes, Geschmortes, Snacks und alkoholische Getränke
Innenraum des Restaurants mit Holztischen und Stühlen

Zuerst wurden die Beilagen serviert, und die Auswahl war wirklich außergewöhnlich. Der Tisch füllte sich mit meinen Lieblingsbeilagen, darunter vier bis fünf Stücke Dombe-gogi (gekochtes Schweinefleisch nach Jeju-Art) und Tot (eine Braunalgenart). Ich überlegte, ob ich sie vor dem Eintopf oder zusammen damit essen sollte, aber der Hunger siegte und ich probierte zuerst das Schweinefleisch – es war unglaublich lecker. Ich bin mir nicht sicher, ob es Meljeot (Sardellenpaste) oder Galchisokjeot (Haarschwanz-Innereien-Paste) war – wahrscheinlich Meljeot –, aber als ich das weiche Fleisch tief hineintauchte, war die Kombination mit dem kräftigen Geschmack der fermentierten Meeresfrüchte bei jedem Bissen ein Genuss. Auch die Sojasprossen, der Seetang und das Kimchi waren nicht zu stark gewürzt, sodass man auch ohne den Eintopf problemlos eine ganze Schüssel Reis dazu hätte essen können.

Gedeckter Tisch mit Suyuk (gekochtes Schweinefleisch) und verschiedenen Beilagen wie Kimchi, Sojasprossen und Spinat
Ein Stück Suyuk und Ssamjang (Würzpaste) auf einem Perillablatt

Während ich die Beilagen probierte, kam der Eintopf an und brodelte wie Lava. Er kochte so stark, dass er sich selbst dann nicht beruhigte, als ich meinen Löffel hineintauchte.

Ich schaute ihn eine Weile voller Vorfreude an und probierte dann einen Schluck von der Brühe. Da verstand ich, warum in vielen Bewertungen stand, dass er etwas fad sei. Er ist nicht stark gewürzt, sondern so gekocht, dass der Geschmack der Meeresfrüchte gut zur Geltung kommt. Das macht ihn sehr erfrischend, aber anders als er aussieht, schmeckt er weder scharf noch schwer. Die milde Würze wird durch die Beilagen perfekt ausgeglichen. Besonders in Kombination mit dem Tot-Seetang entfaltete sich das typische Aroma der Meeresfrüchte am besten.

Es waren vier Abalonen darin; sie waren zwar etwas klein, aber schön zäh und sehr lecker. Allein mit den Abalonen verschwand der Reis im Nu, und da auch viele Venusmuscheln im Eintopf waren, kam der Löffel nicht zur Ruhe.

Es war eine rundum erfreuliche Mahlzeit, bei der ich den Tontopf bis auf den Grund auskratzte und auch die Beilagen fast komplett aufaß. Der Gedanke 'Ich hätte den Spezial-Abalone-Eintopf bestellen sollen' und die Neugierde 'Wie wohl Obunjagi (eine kleinere Abalonen-Art) schmeckt?' ließen mich nach dem Essen noch einmal auf die Speisekarte schauen und weckten die Vorfreude auf meinen nächsten Besuch.

Kochender Meeresfrüchte-Eintopf in einem schwarzen Tontopf
Meeresfrüchte-Eintopf mit roter Brühe, Miesmuscheln, Venusmuscheln und Kaisergranat
Eine Abalone (Seeohr) mit Schale, die mit einem Löffel angehoben wird

Heute gibt es den Obunjagi Ttukbaegi. Beide Gerichte sind sich sehr ähnlich, aber die normalen Abalonen stammen aus Wando, während die Obunjagi aus Jeju kommen und etwas kleiner sind. Beim Essen merkte ich, dass die Obunjagi etwas fester im Biss sind und der Geschmack der Innereien weniger intensiv ist. Da sie aber etwas teurer sind, würde ich eher den normalen oder den Spezial-Abalone-Eintopf empfehlen, anstatt unbedingt Obunjagi zu essen. Wenn man sie wie ich noch nie probiert hat, sind sie natürlich einen Versuch wert, ansonsten empfehle ich aber den Jeonbok Ttukbaegi.

Kochender Meeresfrüchte-Eintopf mit orangefarbener Brühe in einem Tontopf und umliegende Beilagen
Eine Abalone, die mit einem Löffel angehoben wird
Eine Abalone, die mit Essstäbchen angehoben wird
Eine Abalone mit Schale, die mit Essstäbchen angehoben wird
Kühlschrank mit verschiedenen Sorten Jeotgal (gesalzene Meeresfrüchte) wie Jaridom-Ssamjeotgal, Galchisok-Jeotgal und Noran-Chamjogi-Jeotgal
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