Spontaner Trip nach Jeju (Südkorea)
Also wirklich, man sollte doch vorher Bescheid sagen und nicht erst einladen, wenn man schon dort ist. Aber ich bin natürlich trotzdem hingefahren. Vielleicht lag es an der Vorfreude auf diesen spontanen Trip, aber der Weg dorthin war einfach wunderschön.

In aller Eile gab es dann auf Jeju Pizza zum Abendessen. Sie hätten mir ruhig etwas Besonderes anbieten können... Pizza gibt es in Seoul schließlich auch mehr als genug. Als ich aufwachte, war das Wetter einfach traumhaft. Während ich bei Starbucks auf meinen Kaffee wartete, warf ich einen kurzen Blick auf den Hamdeok-Strand und meine Laune stieg wie von selbst. Ich würde am liebsten dafür bezahlen, um so einen Ort für immer sehen zu können.



Auf dem Weg nach Jungmun (im Süden der Insel) hielten wir in der Nähe eines Firmengeländes, und die Landschaft dort war einfach herrlich. Abgesehen von dem Hinweis, dass wir in der Nähe des Bulgeun Oreum (einem Vulkankegel) waren, hatte ich keine Ahnung, wo wir uns befanden, da ich auf dem Rücksitz geschlafen hatte und nur aussteigen sollte. Ich stieg einfach aus und konnte nur "Wow!" staunen.


In Jungmun angekommen, war unsere erste Aktivität eine Fahrt mit einem Wellenreit-Boot. Ehrlich gesagt habe ich den genauen Namen vergessen. Es war viel lustiger und aufregender als gedacht. Ich habe so viel geschrien, dass ich ein bisschen heiser wurde. Ein kleiner Tipp: Wenn man hinten an der Seite sitzt, macht es noch mehr Spaß.

Nach dem Essen, als wir etwas Freizeit hatten, war ich surfen. Die Wellen waren viel einfacher zu nehmen als in Gangneung (an der Ostküste), sodass ich es immerhin etwa fünfmal geschafft habe, aufzustehen und die gebrochenen Wellen zu reiten. Man sagt, dass Jungmun einer der besten Orte zum Surfen in Korea ist, und das hat definitiv seinen Grund.

