slothis · Deutsch

Tora Sikdang in Seongsu: Perfekt für Soju

2021-10-10 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Die Bildqualität ist leider nicht die beste, da es drinnen recht dunkel war~

In letzter Zeit schaue ich die Netflix-Food-Show „Paik's Spirit“ mit meinem geliebten Baek Jong-won. Es ist eine faszinierende Sendung, in der nicht nur genüsslich getrunken wird, sondern man auch viel über Alkohol lernt und dem Charme der Gäste verfällt. In der ersten Folge betonte Baek Jong-won immer wieder, man solle Jay Park nicht nur nach seinem Äußeren beurteilen. Und tatsächlich: Wenn man bis zum Ende schaut, sieht man nicht den Jay Park, der früher oft kritisiert wurde, sondern einen Freigeist mit sehr bedachtem Verhalten. Dank dieser ersten Folge hatte ich unglaubliche Lust auf Soju (koreanischer Reisschnaps).

Ich konnte mich schließlich nicht zurückhalten, rief einen Freund an und hörte mich nach einem guten Ort für ein Glas Soju um. Dabei wurde mir das „Tora Sikdang“ in Seongsu (einem Viertel in Seoul) empfohlen. Da der Tipp von jemandem aus der Gastronomie kam, dachte ich mir, dass man dem vertrauen kann, und wir trafen uns dort.

Eingang zum Tora Sikdang (Tora-Restaurant) mit holzgetäfelter Fassade und einer Treppe, die ins Untergeschoss führt.

Eigentlich mag ich keine Restaurants im Souterrain, aber dieses hier ist so gut gepflegt, dass der typische Kellergeruch komplett fehlt. Wenn man auf Blogs danach sucht, geht es meistens um das Tonkatsu (paniertes Schweineschnitzel), das mittags serviert wird. Da wir aber Soju trinken wollten, bestellten wir Sashimi Moriawase (gemischter roher Fisch) für zwei Personen und gegrillten Geumtae (Rosabarsch).

Speisekarte mit Sashimi, gegrillten und frittierten Gerichten sowie deren Preisen.
Speisekarte mit Suppen, Beilagen und der Herkunft der Zutaten.
Menschen beim Essen im Inneren des Restaurants, das über Tisch- und Bar-Sitzplätze verfügt.

Zuerst kam der gegrillte Geumtae. Egal wo man gegrillten Fisch bestellt, der Fischkopf sieht oft aus, als hätte er im Todeskampf noch einiges durchgemacht – beim Geumtae scheint das besonders extrem zu sein. Er sah wirklich aus, als wäre er qualvoll gestorben, aber sobald man einen Bissen probiert, ist einem dieses Gesicht völlig egal.

Der rötliche Geumtae ist sehr fettreich, und wenn er gegrillt ist, kann man einfach nicht aufhören zu essen. Besonders in Kombination mit Soju fließt der Alkohol wie von selbst. Als ich die Außenseite sah, machte ich mir kurz Sorgen und dachte: „Ist der etwa verbrannt?“, aber das Fleisch im Inneren war goldbraun und perfekt gegart. Mein Kumpel war wohl sehr hungrig, denn er redete ununterbrochen und schaufelte das Essen in sich hinein. Nach meinem ersten Bissen konnte ich das absolut nachvollziehen.

Ein ganzer gegrillter Fisch auf einem rechteckigen Teller mit Zitrone und geriebenem Rettich.

Als wir den Fisch fast aufgegessen hatten, kam das Hauptgericht: das gemischte Sashimi. Es war kein Hwareohoe (frisch geschlachteter Fisch), sondern Sukseonghoe (gereifter Fisch), und selbst der Tintenfisch war so gut gereift, dass er wunderbar zart zu kauen war. Da die Köche alle recht jung aussahen und wie Aushilfen wirkten, hatte ich eigentlich keine hohen Erwartungen. Aber als das perfekt gereifte Sashimi serviert wurde, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Da es Sashimi in einem Izakaya ist, ist die Portion natürlich klein. Es waren knapp 10 verschiedene Sorten, aber jede einzelne schmeckte hervorragend. Ich bin gespannt, wie sie Austern servieren werden, wenn es etwas kälter wird. In Seoul bin ich bei Austern immer vorsichtig, da man sofort Magenprobleme bekommt, wenn sie auch nur leicht verdorben sind, aber hier bin ich wirklich zuversichtlich.

Gemischtes Sashimi mit verschiedenen rohen Fischsorten wie Lachs, Thunfisch und Jakobsmuscheln auf einem runden Teller.

Eigentlich war der Plan, hier nur eine Kleinigkeit zu essen und für die zweite Runde auf ein Bier weiterzuziehen. Aber weil es so gut schmeckte, beschlossen wir, einfach sitzen zu bleiben. Also bestellten wir noch Sukiyaki Nabe (japanischer Feuertopf) und Tonkatsu. Vielleicht lag es daran, dass wir schon satt waren, aber das Sukiyaki war eher durchschnittlich. Dennoch wurde es richtig serviert, genau wie in einem Spezialitätenrestaurant, mit einem rohen Ei zum Dippen. Es waren zwar nicht viele Zutaten drin, aber die Aufmachung stimmte.

Vielleicht lag es am Soju, aber auch das Tonkatsu reizte uns nicht mehr so sehr. Wenn man es jedoch mittags mit Reis essen würde, wäre es sicher ziemlich gut. Es ist ein leckeres Tonkatsu – das Fleisch ist gut frittiert, riecht nicht unangenehm und die Panade ist nicht aufgeweicht. Allerdings fehlte die Soße, wodurch es etwas trocken schmeckte. Deshalb passte es nicht so gut zu Soju, sondern wäre wohl eher ein Fall für Bier.

Kochendes Nabe (japanischer Eintopf) in einem schwarzen Topf mit Rindfleisch, Tofu und Gemüse.
Dickes Tonkatsu (paniertes Schweineschnitzel) auf einem Gitterrost mit Weißkohlsalat.

Wenn man nach Seongsu geht, sind die Läden oft nur teuer und selten wirklich gut, aber hier habe ich eine tolle Empfehlung bekommen. Angeblich gibt es in der Umgebung noch mehr gute Restaurants, also werde ich mich rund um diesen Laden mal genauer umsehen. Meine Nummer 1 ist jetzt aber definitiv das Tora Sikdang.

Als ich auf Google Maps danach gesucht habe, ist mir aufgefallen, dass die Hauptfiliale seltsamerweise dauerhaft geschlossen ist und nur noch diese zweite Filiale existiert. Ich weiß nicht, was der Grund dafür ist, aber es ist schon etwas ungewöhnlich.


#SeongsuFood #SeongsuDinner #SeongsuDate #SeongsuBar #SeoulIzakaya #SeongsuSoju