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Yunoshimakan in Gero: Ein Rundgang durch den Ryokan

2015-04-20 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →
Am Eingang eines traditionellen Holzgebäudes mit Ziegeldach stehen eine rote Bank und eine beleuchtete Laterne.

Da ich beim Frühstück ordentlich zugelangt hatte, bin ich nach draußen gegangen, um einen kleinen Verdauungsspaziergang zu machen und mir die Umgebung des Ryokans (traditionelles japanisches Gasthaus) anzusehen. Ah! Genauer gesagt bin ich erst noch durch den Souvenirladen im Ryokan geschlendert, bevor ich rausging. Gestern Abend beim hastigen Einchecken hatte ich gar nicht richtig darauf geachtet, aber der Haupteingang sieht wirklich wunderbar antik aus.

In einer Glasvitrine befinden sich zwei unterschiedlich große runde Holztabletts und zwei Keramikstücke mit blauem Muster.
In einer Glasvitrine sind verschiedene Kunsthandwerke wie eine traditionelle Maske, eine Buddha-Statue und eine Affenstatue ausgestellt.
An der Wand hängen mehrere gerahmte historische Porträtfotos nebeneinander.
An der Wand hängt ein altes, gerahmtes Schwarz-Weiß-Foto und auf dem Tatami-Boden steht ein schwarzes Tablett mit kleinen Schalen.
Unter einem an der Wand hängenden Schwarz-Weiß-Foto befinden sich auf dem Tatami-Boden ein kleiner Holztisch, eine rote Schale und ein Holzschild.
Auf dem Tatami-Boden stehen ein bunt gemustertes Tablett und Schalen, daneben ist ein Holzschild aufgestellt.
Unter einem gerahmten Porträtfoto an der Wand stehen auf dem Tatami-Boden eine Teekanne und abgedeckte Schalen auf einem Tablett.

Im Inneren des Ryokans gibt es ein kleines Museum, das seine Geschichte erzählt. Es ist nicht riesig – die Exponate stehen eher auf den Fluren –, aber da die Geschichte so weit zurückreicht, sind Menge und Qualität der Stücke beachtlich. Besonders ein Ausstellungsstück zeigt das hohe Niveau des Yunoshimakan: das Geschirr, das der japanische Kaiser bei seinem Besuch benutzt hat. Die beiden Ryokans, die der Kaiser besucht hat, sind das Yunoshimakan und das Suimeikan, in das wir heute noch umziehen werden. Daran sieht man wohl, was für eine gute Wahl ich getroffen habe!

Beim Betrachten dachte ich mir erst: „Warum stellen die etwas aus, das der Kaiser nur ein einziges Mal benutzt hat und nicht mal sein Alltagsgegenstand war?“ Aber dann fiel mir ein, wie bei uns in Korea ein riesiges Theater gemacht wird, wenn ein Präsident – der ja nicht mal ein König ist und alle fünf Jahre wechselt – irgendwo zu Besuch war. Da gibt es dann auch Gedenkfeiern und große Werbeshows. So konnte ich es dann doch ganz gut nachvollziehen. Wir sind zwar eine Demokratie, aber vielleicht haben wir doch noch so etwas wie ein Untertanen-Bewusstsein in uns.

Geräumiges Ladeninneres mit verschiedenen ausgestellten Souvenirs und regionalen Spezialitäten.
Ein an der Wand hängendes öffentliches Telefon aus Holz im antiken Stil.
Ein lustig aussehendes Telefon
Schachteln mit Onsen-Manju (gedämpfte Brötchen) und Pudding-Manju in einer Vitrine.
Verschiedene Flaschen und Schachteln mit traditionellem japanischen Sake, die auf einer Ladentheke ausgestellt sind.
Holzschilder für eine Onsen-Pilgerreise, die an einem Holzständer hängen.
Auf der Ladentheke gestapelte Schachteln mit verpacktem Mochi (Reiskuchen).
Ein in einer Vitrine ausgestelltes Rindfleischmodell mit deutlicher Marmorierung.
Dieses Rindfleisch ist die absolute Spezialität der Region.

Das ist der Souvenirladen im Erdgeschoss. Hier gibt es hauptsächlich regionale Spezialitäten. Dass die großen Ryokans mit dem Thermalwasser des Ortes gleichzeitig die lokalen Produkte bewerben, scheint für alle eine Win-win-Situation zu sein. Besonders das Rindfleisch hier gehört zu den Top 3 in ganz Japan. Sogar der Koch schwärmte davon, wie unglaublich lecker dieses lokale Fleisch sei. Es ist sehr berühmt und der ganze Stolz der Region. Und nachdem ich es gestern selbst probiert habe, kann ich nur sagen: Der Geschmack ist wirklich unfassbar gut. (Wobei die starke Marmorierung natürlich ordentlich auf die Hüften gehen dürfte...)

Ein traditioneller Aufenthaltsraum mit einer Feuerstelle in der Mitte und Stühlen am Fenster.
Die Lobby im Erdgeschoss

Es gibt zwar noch ein separates Café, aber das hier ist die offizielle Lobby, in der Gäste warten und sich unterhalten können. Ich weiß nicht, wer der Besitzer ist, aber man gibt sich sichtlich Mühe, dieses sehr traditionelle und schlichte Flair zu bewahren. Mir persönlich hat dieses historische Ambiente unheimlich gut gefallen.

Ein Holzschild mit der Aufschrift Yunoshimakan und der Eingangsbereich.
Jetzt geht's raus zum Spaziergang
Fassade eines traditionellen Holzgebäudes, das zwischen Bäumen auf einem steilen Hügel liegt.
Ein blau-weiß gestrichener Shuttlebus des Yunoshimakan.
Moosbedeckte Steintreppe, die zum Gebäude führt.
Wasser fällt aus einem Bambusrohr in ein Steinbecken.
Eine der besten heißen Quellen des Landes!

Der Spazierweg ist so lang, dass man ihn in etwa 15 Minuten ablaufen kann. Da es noch die Jahreszeit ist, in der sich dünnes Eis bildet, waren die weiterführenden Wege gesperrt, sodass wir nur eine Runde um das Gebäude gedreht haben. Der Garten ist wunderschön angelegt, daher fühlte es sich weniger wie eine Wanderung auf einem Bergpfad an, sondern eher wie ein gemütlicher Spaziergang durch einen Garten.

Eine Bronzestatue in Menschengestalt zusammen mit Affen.
Hayashi Razan

Wieder drinnen, bin ich zum noch geschlossenen Café gegangen und habe dort eine Statue von Hayashi Razan entdeckt. Dieser Herr hat einst verkündet: „Die heißen Quellen von Gero sind die besten!“ – und durch diese Werbung ist das heutige Gero Onsen überhaupt erst entstanden.

Ein dampfendes Fußbad im Freien.
Weiße Tische und Stühle auf einer Außenterrasse mit grünem Kunstrasen.
Aus einem runden Steinbrunnen fließt Thermalwasser.
Zwei Füße tauchen in flaches Thermalwasser mit kleinen Steinen auf dem Grund.
In der Mitte eines dampfenden Fußbades im Freien befindet sich eine Steinverzierung.

Es gibt hier auch ein Fußbad, in dem man entspannt sitzen und die Aussicht nach draußen genießen kann. Da es ein offenes Fußbad ist, schwimmen zwar ein paar Blätter und etwas Sand im Wasser, aber die Temperatur und die Aussicht sind einfach perfekt, um ein wenig vor sich hin zu dösen. Es war sonst niemand da, also fühlte es sich an, als hätte ich den Ort für mich allein gemietet. Ein Kaffee dazu wäre jetzt traumhaft gewesen. Ein kleiner Getränkeautomat hier wäre wirklich eine tolle Sache.

Zimmertüren reihen sich in einem langen, dunklen Flur aneinander, dessen Boden mit Vogelmustern verziert ist.

Danach bin ich zurück aufs Zimmer gegangen, um für den Umzug ins Suimeikan zu packen.

In einem Zimmer mit Blick auf Bäume durch das Fenster stehen ein kleiner Tisch und zwei Stühle.
An der Wand eines Tatami-Zimmers hängt eine Schriftrolle, darunter befindet sich ein Blumenarrangement.

Vielleicht lag es daran, dass wir ein etwas besseres Zimmer hatten, aber die Wände waren schön dekoriert und der Platz reicht locker aus, um hier problemlos mit bis zu vier Personen zu übernachten.

Auf einem Waschbecken liegen ein Haartrockner und verschiedene Toilettenartikel.
Neben einer quadratischen Innenbadewanne mit Blick auf den Wald durch das Fenster liegt eine Holzschöpfkelle.

Da es sich um einen Ryokan handelt, ist das Badezimmer natürlich die wichtigste Einrichtung. Ich hatte extra ein Zimmer mit privatem Freiluftbad (Rotenburo) gebucht, weil ich neugierig war, aber so spektakulär war es dann doch nicht. Ich hätte gerne mit offenem Fenster gebadet, aber dafür war es einfach zu kalt. Der Preisunterschied war zwar nicht riesig, aber ich sehe keinen zwingenden Grund, beim nächsten Mal wieder ein Zimmer mit eigenem Freiluftbad zu wählen.

Innenansicht einer Toilette mit geöffnetem Bidet-WC und einem Toilettenpapierhalter.
Eine Toilette, bei der nach dem Spülen automatisch Wasser zum Händewaschen aus dem Hahn fließt. Die Japaner sind wirklich Meister der Raumnutzung.
#Der Kaiser durfte hier bestimmt umsonst übernachten #Die japanischen Senioren haben sich das Geschirr und die Fotos des Kaisers extrem genau angesehen #Ist der Kaiser hier immer noch so beliebt? #Wir haben zwar keinen König, aber dafür Präsidenten, die noch schlimmer sind