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Bakery & Grill: Persisches Essen in San Diego probiert

2026-08-01 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →
Zurück in der Nähe unserer Unterkunft haben wir beschlossen, mit der Familie eines Freundes zu Abend zu essen. Da Kinder dabei waren, dachte ich eigentlich an etwas ganz Normales, aber heute stand ausgerechnet persisches Essen auf dem Speiseplan. Persien bedeutet ja Iran, und da man als Koreaner nicht oft Iraner trifft, fand ich es faszinierend, in den USA ein iranisches Restaurant zu besuchen. An solch exotische Kombinationen muss ich mich wohl erst noch gewöhnen.
Außenansicht des nachts beleuchteten Restaurants Persian and Mediterranean Bakery and Grill
Drinnen angekommen, sah ich auf der Speisekarte – passend zum Namen des Restaurants – eine riesige Auswahl an verschiedenen Kebabs und Eintöpfen. Die Leute aus der Nachbarschaft standen am Tresen oder aßen an den Tischen, was dem Ganzen das absolute Flair eines lokalen Geheimtipps verlieh.
Bestelltheke des Restaurants mit einer Leuchttafel, auf der verschiedene Menüs stehen
Innenraum des Restaurants, in dem mehrere Personen an Tischen sitzen und essen oder auf ihre Bestellung warten
Auf einer Seite des Tisches stand ein unbekanntes Pulver – ein Gewürz namens roter Sumach. Anscheinend streut man es großzügig über das Fleisch, aber als jemand, der weder Schärfe noch fremde Gewürze gut verträgt, bekomme ich bei solch undefinierbaren Pulvern immer ein bisschen Respekt. Also habe ich nur ein Foto davon gemacht und es brav stehen gelassen.
Kleine Verpackung für Sumach-Gewürz mit einer Abbildung von rotem Pulver
Kurz darauf wurde unser bestelltes Essen nach und nach serviert. Auf langkörnigem Basmatireis, den man in Korea höchstens in Itaewon (dem internationalen Viertel in Seoul) findet, lagen riesige Stücke von gelbem Hähnchen- und Rindfleisch-Kebab, garniert mit gegrillten Tomaten. Ein Salat aus geschnittenen Gurken und Tomaten sorgte zwischendurch für eine erfrischende Abwechslung zum deftigen Fleisch. Der Salat sah nicht nur rustikal aus, er schmeckte auch so. Es ist schon eine Weile her, dass ich einen so groben Salat gegessen habe.
Teller mit gegrillten Hähnchen- und Rindfleischspießen, Reis und gegrillten Tomaten
Salatteller mit fein gehackten Gurken, Tomaten und Zwiebeln
Ich probierte auch den länglichen Hackfleischspieß, bekannt als Koobideh-Kebab, der auf einem dünnen Fladenbrot serviert wurde. Beim ersten Bissen war das Fleischaroma ziemlich intensiv und die Soße schlug voll durch – ein wilder Geschmack, den man eher in der mongolischen Steppe vermuten würde. Der Gesamtgeschmack war sehr kräftig, aber da die Fleischportionen wirklich großzügig waren, war das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend.
Hackfleischspieße, gegrillte Tomaten und rohe Zwiebeln auf einem großen Fladenbrot
Insgesamt waren die Gewürze und der Fleischgeschmack so dominant, dass es für meinen Gaumen wohl nichts für jeden Tag ist. Wer aber gerne ungewohnte Gewürze und neue Gerichte ausprobiert, sollte bei einem Besuch in San Diego ruhig mal vorbeischauen. Wenn man das alltägliche, vertraute Essen satt hat, ist es ab und zu eine spannende kulinarische Abwechslung. Wobei es natürlich unwahrscheinlich ist, dass man als Tourist in San Diego ausgerechnet in die Gegend von Poway fährt.