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Chilsimni Gogiwanja: Seltene Meatballs in Seogwipo

2021-11-18 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Da ich das Frip Camp im Heyy Seogwipo Hotel (auf der Insel Jeju) vorübergehend als Büro nutze, esse ich meistens in der Nähe. Auch heute musste ich vor einem Meeting schnell etwas essen und bin in einen Laden um die Ecke gegangen – überraschend gut und ziemlich einzigartig.

Wenn man an westliches Essen denkt, fallen einem meistens italienische oder französische Gerichte ein, aber hier stehen interessanterweise Meatballs (Fleischbällchen) im Mittelpunkt. Sie haben auch einen Instagram-Account mit dem Namen "NICEMEATYOU". Ich wollte sehen, wie viel Selbstvertrauen in ihren Meatballs steckt, und bin einfach mal reingegangen. (Der Name "Chilsimni" stammt übrigens von der Gegend hier).

Restauranttheke mit Büchern, Blumentöpfen und einem Computermonitor
Sitzbereich im Restaurant mit Blumentöpfen und kleinen Tischen
Innenansicht des Restauranteingangs mit einer Glastür und einem großen Blumentopf
Erste Seite einer braunen Papierspeisekarte mit Fleischbällchen vom schwarzen Schwein (Heukdaeji)
Zweite Seite einer braunen Papierspeisekarte mit Cobb-Salat und Hambak Steak (koreanisches Hacksteak)
Dritte Seite einer braunen Papierspeisekarte mit Getränken und alkoholischen Getränken
Vierte Seite einer braunen Papierspeisekarte mit Set-Menüs

Da das Gericht den Namen des Restaurants trägt, dachte ich mir, dass es ihr Signature-Dish sein muss, und bestellte die Chilsimni Gogiwanja (Fleischbällchen). Auf Englisch stand dort "Swedish Meatballs", was auch die skandinavisch angehauchte Einrichtung erklärte. Der Preis ist eher im oberen Segment. Aber da sie die Meatballs selbst machen (ich vermute das, weil sie mit Jeju-Schwarzschwein werben) und es kein alltägliches Gericht ist, finde ich den Preis absolut in Ordnung. In Seoul habe ich schon Franchise-Tonkatsu (panierte Schweinekoteletts) für 10.000 bis 20.000 KRW gesehen, also bewegt es sich ungefähr in diesem Rahmen.

Der Besitzer schmeißt den Laden komplett alleine – kochen, abwaschen, Bestellungen aufnehmen und servieren. Deshalb dauert es ein bisschen, bis das Essen kommt, aber wenn man die freie Aussicht genießt und den vorbeifahrenden Autos zuschaut, vergeht die Zeit wie im Flug. (Um ehrlich zu sein: Ich habe nur kurz rausgeschaut und dann Pokémon Go gespielt.)

Teller mit Fleischbällchen und Soße auf Kartoffelpüree sowie einem Salat
Kartoffelpüree und Fleischbällchen-Gericht auf einem runden Tisch am Fenster
Mit einer Gabel aufgespießtes Fleischbällchen und rote Soße

Endlich standen die Chilsimni Gogiwanja vor mir. Sie waren viel ordentlicher und hübscher angerichtet, als ich erwartet hatte. Die Farbe des Tellers passte perfekt zum Essen und sorgte schon vor dem ersten Bissen für gute Laune. Von allen Gerichten, die ich in letzter Zeit gegessen habe, war dies farblich die beste Abstimmung zwischen Einrichtung, Geschirr und Essen.

Die Meatballs haben eine weiche, saftige Textur – ein Geschmack, den ich am liebsten all meinen Freunden empfehlen würde. Es wäre noch besser, wenn sie statt Bier Wein anbieten würden, aber ich kann mir vorstellen, dass es für jemanden, der den Laden alleine führt, ziemlich anstrengend wäre, sich auch noch um Weingläser zu kümmern. Bei genau einem Bällchen hatte ich ganz kurz einen leicht fischigen Beigeschmack, aber abgesehen davon, dass ich dieses kleine Stück ausgespuckt habe, war es perfekt. Mit den fertigen 3-Minuten-Meatballs aus dem Supermarkt ist das absolut nicht zu vergleichen. Es gibt sicher Leute, die sich fragen, warum man so viel Geld für Meatballs ausgibt, aber was Textur und Geschmack angeht, ist es definitiv besser als eine Portion Samgyeopsal (gegrillter Schweinebauch). Ich bin in der Eile einfach reingestolpert, aber es war ein echter Glücksgriff.

Aufgeschlagenes Buch mit dem Foto einer bärenförmigen Schokolade und ein Süßigkeitenkorb auf einem Schreibtisch

Das Wichtigste bei einem Besuch hier sind die Öffnungszeiten. Sonntags und montags ist geschlossen, und sie haben nur von 11 bis 15 Uhr geöffnet. Die letzte Bestellung ist sogar schon um 14 Uhr. Vielleicht wegen Corona haben sie das Abendgeschäft komplett aufgegeben. Leute aus Seoul würden sich wahrscheinlich fragen: "Wollen die kein Geld verdienen?", aber wenn man auf Jeju unterwegs ist, merkt man, dass viele Orte nur sehr kurz geöffnet haben. Fast alle haben auch eine Nachmittagspause. Sogar kleine Imbissbuden machen Pause. Es ist mir in Seogwipo schon oft passiert, dass ich irgendwo essen wollte und vor verschlossenen Türen stand. Bei solchen Verhältnissen bin ich einfach nur dankbar, wenn überhaupt geöffnet ist.


17. November 2021

Auch heute musste ich wegen eines Meetings wieder in Eile essen gehen. Dieses Mal gab es meinen Favoriten: Tomatenspaghetti. Auf der Speisekarte heißt es "Meat Sauce Spaghetti".

Die Nudeln waren vielleicht einen Tick weicher als al dente, aber da ich es selbst nicht mal so gut hinbekomme, habe ich schweigend und genüsslich gegessen. Die Meatballs waren natürlich wieder köstlich, und die Spaghettisauce hatte genau die richtige Mischung aus Tomaten und Fleisch – genau mein Geschmack. Das Brot war interessant: Normalerweise bekommt man ja ziemlich trockenes Baguette, aber hier war es extrem weich. Ich nenne es nur Baguette, weil ich mich nicht so gut auskenne, aber eigentlich war es wohl gar keins.

Auch heute habe ich meinen Teller so restlos leergegessen, dass man ihn kaum noch abwaschen musste.

Mit Käse bestreute Fleischbällchen-Pasta und drei Stücke Baguette
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