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Dongseon Jemyunga: Elegante Nudeln in Seogwipo, Jeju

2021-12-14 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Nach der Arbeit schaute ich auf die Uhr und es war fast 20 Uhr. Mein aktueller Wohnort ist toll, hat aber den Nachteil, dass es keinen Lieferservice gibt und die Restaurants in der Umgebung schon vor 20 Uhr schließen. Zum Glück hat Dongseon Jemyunga eine etwas spätere Last-Order-Zeit, also bin ich dort zum Abendessen hingegangen.

Restauranteingang mit beleuchtetem Garten und dem Schild von Dongseon Jemyunga in einer dunklen Nacht.
Touchscreen-Speisekarte, die verschiedene Nudel- und Suyuk-Gerichte (gekochtes Schweinefleisch) mit Fotos und Preisen anzeigt.
Menschen beim Essen im Inneren eines Restaurants mit Holztischen und Stühlen.

Wenn man das Restaurant betritt, ist die Atmosphäre ganz anders als in typischen Restaurants auf Jeju (der südkoreanischen Insel). Man bestellt an einem Kiosk und die Gäste essen aus Keramikschalen statt aus Edelstahl. Vom Marshall-Lautsprecher bis zur Einrichtung erinnert hier nichts an das typische Jeju. Nur die Speisekarte ist typisch für die Insel.

Ich war neugierig, wie die Gogi-guksu (Schweinefleischnudeln) im Vergleich zu anderen Orten schmecken, und bestellte ein Set für eine Person. Das Essen ließ ziemlich lange auf sich warten. Zuerst kamen Dombe-gogi (gekochtes Schweinefleisch auf einem Schneidebrett) und Teigtaschen. Das Fleisch war, anders als in vielen anderen Restaurants, sehr schön angerichtet. Wenn man in Jeju-Stadt bei Olle Guksu oder anderen Nudelläden Dombe-gogi isst, ist das Fleisch oft so grob geschnitten, dass es fast schon rustikal wirkt. Hier hingegen ist es sehr fein und dünn geschnitten – perfekt für Touristen aus Seoul, die an elegant angerichtetes Essen gewöhnt sind.

Gedeckter Tisch mit in Scheiben geschnittenem Suyuk auf einem Holzbrett, Salz, Kimchi, Kkakdugi (Rettich-Kimchi), eingelegten Zwiebeln und Mandu (Teigtaschen).
Ein gedeckter Tisch mit einer Schüssel Gogi-Guksu (Fleischnudelsuppe), Suyuk auf einem Holzbrett, Mandu und Beilagen.

Nachdem ich ein paar Stücke vom Dombe-gogi probiert hatte, kamen die Fleischnudeln. Vielleicht liegt es daran, dass sie schwarzes Schweinefleisch verwenden, aber der im Vergleich zu Olle Guksu weniger fettige und klare Geschmack war beeindruckend. Auch das Fleisch in der Suppe ist schön und dünn geschnitten. Es ist eine sehr elegante Version der Fleischnudeln. Die Portion ist definitiv kleiner als bei Olle Guksu, aber das Gericht wirkt dafür sehr hochwertig.

Gogi-Guksu mit milchiger Brühe in einer schwarzen Schüssel, garniert mit Frühlingszwiebeln und Chiliflocken.
Mit Essstäbchen angehobene Nudeln der Gogi-Guksu und ein Stück Suyuk.

Ein paar Tage später war ich neugierig auf die anderen Nudeln und bestellte Molmang-guksu (Nudeln mit Algen). An diesem Tag dauerte es noch länger als beim ersten Besuch. Ich wartete fast 30 Minuten auf mein Essen. Die Molmang-guksu mit ihrer algenreichen Brühe schmeckten gesund und fühlten sich an wie ein gutes Mittel gegen einen Kater. Sie haben einen ganz eigenen Charme, der weder an Bomal (Meeresschnecken) noch an Gengi-guksu (Krabbenbrühe) erinnert. Allerdings rochen die Nudeln heute extrem stark nach Mehl. Es wirkte auch so, als wären sie nicht ganz durchgekocht gewesen.

Klares Suppengericht mit Algen in einer schwarzen Schüssel, garniert mit Frühlingszwiebeln und Chiliflocken.

Es ist ein unkompliziertes Restaurant für Touristen, die auf der Durchreise sind. Die saubere Einrichtung und der hübsche Garten sorgen für eine entspannte Atmosphäre. Wenn man hereinkommt, wird man nicht mit der typischen Gleichgültigkeit mancher lokaler Kellner auf Jeju empfangen, sondern mit dem freundlichen Serviceton, den man aus Seoul kennt. Das fein geschnittene Fleisch und die Beilagen wirken wie Balsam für den Gaumen, wenn man sonst nur das eher grobe Essen auf Jeju gewohnt ist. Allerdings scheint die Qualität des Essens von Tag zu Tag zu schwanken. Bei langen Wartezeiten und vielen Bestellungen kann der Geschmack leiden – der Unterschied zu meinem ersten, guten Besuch war beträchtlich. Trotzdem würde ich an einem Tag mit wenig Betrieb gerne wieder hier essen.

 


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