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Gla Gla Hawaii in Jeju: Exotisches Seafood

2021-03-01 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Gestern habe ich Makrelen-Sashimi gegessen, danach im Meerwasserbad der Unterkunft ordentlich geschwitzt und geschlafen – und schon ist es wieder Zeit fürs Mittagessen. Eigentlich wollte ich lesen, habe aber das falsche Buch mitgebracht und jetzt nur Kopfschmerzen. Draußen stürmt es, ich habe auf nichts Lust und meine Urlaubsstimmung hält sich in Grenzen. Um wenigstens anständig zu Mittag zu essen und auf andere Gedanken zu kommen, bin ich ins „Gla Gla Hawaii“ gegangen, das mir gestern empfohlen wurde.

Hier auf der Insel Jeju gibt es hawaiianisches Seafood – scharf gewürzte Meeresfrüchte, wie man sie oft in Itaewon (einem internationalen Viertel in Seoul) findet. „Gla“ bedeutet im Jeju-Dialekt „Lass uns gehen“. Ich finde, diese Mischung aus lokalem Dialekt und ausländischem Ortsnamen ergibt einen lustigen, einprägsamen Namen.

Außenansicht des Restaurants mit einem „Gla Gla Hawaii“-Schild und Außentischen.

Laut anderen Blogs stehen die Leute hier in der Hochsaison Schlange, aber jetzt im Winter und wegen Corona ist es ziemlich leer. Nur ein paar Fahrradfahrer, die aussehen, als kämen sie aus Europa, machen hier gerade Pause. Wenn ich das so sehe, bereue ich es, mein Fahrrad nicht mitgebracht zu haben, um eine Runde zu drehen. Nur hier rumzusitzen, ist auf Dauer doch etwas langweilig.

Theke im Restaurant mit Zapfhähnen für Fassbier und einem Schild für den neuen Fischburger.
Bartisch, dekoriert mit einem Surfbrett und hawaiianischen Accessoires.

Das Hauptgericht hier ist der hawaiianische Seafood-Topf (Seafood Boil). Da es eigentlich eine Portion für zwei Personen ist, habe ich kurz gezögert. Aber ich dachte mir: Wenn etwas übrig bleibt, packe ich es ein oder lasse es eben stehen – und habe einfach bestellt. In letzter Zeit habe ich ordentlich zugenommen, und wenn ich mir jetzt auch noch eine Zweierportion reinzwinge, wird das sicher nicht besser.

Passend zum Hawaii-Konzept gibt es hier auch Big Wave Bier. Es ist zwar teurer als in Seoul, aber für die richtige Stimmung habe ich mir eins dazu bestellt.

Speisekarte von Gla Gla Hawaii mit Gerichten und Preisen wie Fish and Chips, Burgern und Haemuljjim (geschmortes Meeresfrüchte-Gericht).
Ein Glas Fassbier in einem Glas mit dem Big-Wave-Logo.
Ein reichhaltiges Meeresfrüchte-Gericht mit Ttaksaewoo (Kaisergranat), Würstchen, Mais und Brokkoli.
Draufsicht auf ein reichhaltiges Meeresfrüchte-Gericht mit Ttaksaewoo (Kaisergranat), Würstchen, Mais und Brokkoli.
Ein Holzhammer und ein leerer Teller auf einem mit Plastikfolie bedeckten Tisch.

Während ich die Radfahrer noch neidisch beobachtete, kam auch schon das Essen. Man zieht sich Plastikhandschuhe an, klopft mit einem Holzhammer auf den Körper der Ttaksaeu (lokale rote Bandgarnelen), reißt den Kopf ab, schält sie und kommt so an das Fleisch. Die Soße ist scharf, aber auch süßlich – perfekt für meinen eher kindlichen Geschmack. Pur schmeckten die Garnelen ein wenig fischig, aber gut vermischt mit der Soße war es lecker. Ich empfehle, zwei, drei Löffel der Soße auf den Teller zu geben und etwas Zitrone darüber auszuquetschen.

Angeblich ist der Kopf der Garnele das Beste, aber für meinen Geschmack war er irgendwie mehlig oder bitter. Ich verstehe nicht ganz, was daran so lecker sein soll.

Wenn man den Hammer benutzt, spritzt die Soße in alle Richtungen. Wer weiße Kleidung trägt, wird zu hundert Prozent allen zeigen, was er gegessen hat. Zieht also am besten die Klamotten von gestern an. Ich weiß nicht, wie lange der Laden geöffnet hat, aber ohne Bier oder Limonade fehlt bei diesem Essen einfach etwas. Besonders mit Bier passt es hervorragend zusammen. Wer nicht fahren muss, sollte unbedingt ein Bier dazu trinken.

Ein bisschen schade ist die Portionsgröße. Ein kräftigerer Mann könnte das locker alleine essen. Als es serviert wurde, dachte ich noch: „Wow, das ist viel!“, aber wenn man die Muschelschalen aussortiert und sich die Garnelen einzeln vorknöpft, schrumpft die tatsächliche Menge schnell zusammen. Für zwei Personen ist dieses eine Gericht fast zu wenig, da müsste man noch eine Beilage bestellen. Aber dann wird es preislich schon ziemlich teuer.

Am Fenster stehen ein Bilderrahmen mit der Aufschrift „Hawaii in Jeju“, eine kleine Hawaii-Flagge und verschiedene Accessoires.

Für Leute aus Seoul, die in Itaewon ins „Boiling Crab“ oder ähnliche Läden gehen können, ist das hier vielleicht nichts wahnsinnig Neues. Der große Vorteil ist aber, dass es eine willkommene Abwechslung bietet, wenn man auf der Reise rohen Fisch und Nudeln langsam satt hat. Außerdem bekommt man hier keine importierten Meeresfrüchte, sondern frische Ttaksaeu aus Jeju, die mal auf eine andere Art zubereitet werden. In diesem Sinne werde ich wohl bei jedem Besuch in Seogwipo (Stadt im Süden von Jeju) einmal zum Mittagessen vorbeischauen.

Auf Jeju gibt es viele Restaurants und Cafés, die von sich behaupten, einzigartig zu sein, sich am Ende aber doch alle ähneln. Hier habe ich jedoch einen Laden mit einem wirklich originellen und lustigen Konzept entdeckt.


9 Monate später: Ein erneuter Besuch

Auch dieses Mal habe ich das Seafood bestellt. Der Preis ist allerdings um 5.000 Won gestiegen und liegt jetzt bei 43.000 KRW. Sind die Garnelen teurer geworden?

Heute war das Wetter schön, also haben wir draußen gegessen. Es gibt dort nur zwei Tische, aber wir hatten Glück und genau als wir dran waren, wurde einer frei. Wenn draußen Platz ist, empfehle ich unbedingt, dort zu essen. Es fahren zwar Autos vorbei, aber man hat ein tolles Gefühl von Weite und Entspannung, das man in Seoul kaum findet, während man sein leckeres Seafood genießt.

Auf einem Außentisch mit Blick auf den Hafen steht ein reichhaltiges Meeresfrüchte-Gericht mit Garnelen, Abalone, Mais und mehr.
Eine Szene mit einer Schüssel Meeresfrüchte und einem Holzhammer auf einem Außentisch direkt am Meer.
Auf einem blauen Außentisch stehen eine Schüssel Meeresfrüchte, ein Holzhammer, eine Zange und ein Glas Eiswasser.

Bei einem weiteren Besuch habe ich gebratenen Reis und Fish and Chips probiert. Mein Fazit: Das Seafood ist unschlagbar!

Gebratener Reis, gegrillte Garnelen, Brokkoli und Zitronenspalten in einer schwarzen gusseisernen Pfanne.
Frittierter Fisch, Kartoffelspalten und drei verschiedene Saucen liegen auf einem Holzschneidebrett.
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