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Hallim Kalguksu auf Jeju: Nudeln mit Meeresschnecken

2017-01-26 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Am 20. Januar 2017 fegten Schneestürme und heftige Winde über Jeju (Insel in Südkorea). Es war ein Tag, an dem man sich schon überwinden musste, um draußen am Meer auch nur ein einziges Foto zu machen – so ein Wetter hatte ich noch nie erlebt. Vom Wind völlig durchgefroren, sehnte ich mich nach einer heißen Brühe. Auf dem Rückweg meiner Schwester nach Seogwipo machten wir Halt am Hafen von Hallim und besuchten das berühmte Restaurant Hallim Kalguksu.

Speisekarte und Herkunftsnachweis an der Wand von Hallim Kalguksu
Außenansicht eines weißen, einstöckigen Gebäudes mit dem Schild von Hallim Kalguksu

Die Hauptzutat hier ist Bomal (Meeresschnecken). Wir bestellten Bomal Kalguksu (handgemachte Nudelsuppe), Bomal Juk (Reisbrei) und Bomal Jeon (Pfannkuchen). Um die Kälte aus den Knochen zu vertreiben, setzten wir uns auf den warmen Fußboden und warteten.

Teigklumpen, die in Schichten gestapelt in einem Kühlschrank ruhen
Oh.. sie machen die Nudeln wohl selbst.

Da man Gerichte mit Bomal und Maesaengi (einer feinen Algenart) in Seoul kaum findet, wusste ich anfangs gar nicht, ob das nun gut schmeckt oder nicht. Aber das Kimchi als Beilage war köstlich, und das Ojingeo Jeotgal (gesalzener Tintenfisch) war so gut, dass ich am liebsten etwas für zu Hause gekauft hätte. Der Tintenfisch war frisch, roch überhaupt nicht fischig und war nicht zu stark gewürzt – allein damit hätte ich zwei Schüsseln Reis essen können. Auch das Mumallaengi (getrockneter Rettich) war besonders: Statt der in Seoul üblichen scharfen Variante war es hier auf Sojasaucen-Basis zubereitet. Die Gerichte sehen wegen ihrer grünen Farbe vielleicht nicht besonders appetitlich aus, aber sobald man den ersten Bissen nimmt, entspannt sich der ganze Körper. Zusammen mit diesen erstklassigen Beilagen waren unsere Teller im Nu leer.

Grünlicher, dickflüssiger Juk (Reisbrei) in einer Edelstahlschüssel
Ein gedeckter Tisch mit Kalguksu (Nudelsuppe), Juk (Reisbrei), Jeon (koreanischer Pfannkuchen) und verschiedenen Beilagen
Persönlich fand ich den Reisbrei noch besser.
Kalguksu (Nudelsuppe) mit grünlicher Brühe in einer Edelstahlschüssel
Aber an so einem kalten Tag brauchte ich diese heiße Brühe einfach.
Ein dünner, runder, grüner Jeon (koreanischer Pfannkuchen) auf einem weißen Teller

Es war ein Restaurant, das mir vor allem wegen der Beilagen – insbesondere dem Tintenfisch – im Gedächtnis geblieben ist. Aber erst nachdem ich später in Seoul ein Algen-Gericht gegessen hatte, wurde mir klar, wie unglaublich gut dieses Restaurant auf Jeju wirklich war. Der Reisbrei, die Nudeln und der Pfannkuchen bei Hallim Kalguksu ließen sich wunderbar essen und hatten ein feines Algenaroma, ganz ohne unangenehmen fischigen Beigeschmack. Das Essen in Seoul hingegen fühlte sich an, als würde man mir das rohe Meerwasser direkt in den Mund schütten.

Wer einen eher kindlichen Geschmack hat, dem empfehle ich den Bomal Juk. Ich bin selbst ein ziemlich wählerischer Esser und mag eigentlich keine Algen, aber bei diesem Brei hatte ich überhaupt keine Bedenken. Wer jedoch das Aroma des Meeres liebt, sollte unbedingt die Kalguksu-Nudeln probieren. Aber egal, was man bestellt – am Ende wird man garantiert auch den letzten Tropfen Brühe austrinken.


#Restaurant #Kalguksu #Jeju #Bomal