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Imone Haemul Bossam: Meeresfrüchte & Soju in Gangnam

2021-10-21 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Ich habe zwar meinen Job in der Nähe der Station Gyodae (in Seoul) gekündigt, aber seltsamerweise habe ich dort immer noch ständig Verabredungen. Diesem Ort kann ich wohl einfach nicht entkommen.

Heute wurde ich zum Essen eingeladen. Ich habe mich mit einem Kumpel getroffen, der einen exzellenten Geschmack bei Trinklokalen hat, und so ein wirklich tolles Restaurant entdeckt. Um es vorwegzunehmen: Hier gibt es ein sogenanntes "Chef-Menü", und genau das sollte man bestellen. Da ich heute nicht bezahlt habe, kenne ich den genauen Preis nicht, aber es sollen wohl um die 90.000 KRW gewesen sein. Es schadet nicht, vor der Bestellung kurz nachzufragen.

Wie auf dem Fensterglas steht, beziehen sie saisonale, lebende Meeresfrüchte, weshalb die Qualität wirklich gut ist. Die Suppengerichte fand ich persönlich hingegen weniger überzeugend. Wenn man also Lust auf Suppe hat, empfehle ich, dafür schnell in eine zweite Bar weiterzuziehen. Es gibt nur wenige Tische, weshalb man eventuell warten muss, und man hört die Gespräche der Nachbartische sehr laut. Das ist ein kleiner Nachteil, aber andererseits sorgt es für diese gemütliche Pojangmacha-Atmosphäre (koreanisches Straßenzelt), in der man in kleiner Runde wunderbar trinken kann.

Außenansicht eines Restaurants mit einem Schild mit der Aufschrift Imone Haemul Bossam
Innenraum des Restaurants, voller Menschen, die um runde Eisentische sitzen und essen

Auf einem Schild steht, dass Tische, die keinen Alkohol bestellen, abgelehnt werden – wahrscheinlich machen sie damit ihren Hauptgewinn. Der Laden ist klein und nicht wirklich für ein normales Abendessen gedacht, daher habe ich dafür vollstes Verständnis. Der Meister unserer heutigen Trinkrunde, ein Stammgast hier, bestellte das "Chef-Menü", das gar nicht auf der Karte steht. Da verschiedene Meeresfrüchte serviert werden, dauert es ein wenig. In der Zwischenzeit bekommt man aber Beilagen wie Bohnensprossensuppe und Fischkuchen, damit die Soju-Gläser schon mal kreisen können. Während wir den Soju zügig hinunterkippten, kam dann auch unser Essen.

An der Wand angebrachte Speisekarte mit Gerichten wie Meeresfrüchten und Bossam (Schweinebauch) sowie Preisen
Restaurantwand, dekoriert mit alten Zigarettenschachteln, Logos von Profi-Baseballteams und einer Getränkekarte

Ich weiß nicht, ob es an meinem Magen oder an den Austern liegt, aber wenn ich in Seoul Austern esse, verderbe ich mir oft den Magen. Als dann eine riesige Auster mitten auf dem Teller lag, war ich erst besorgt, aber am nächsten Tag ging es mir blendend. Entweder haben sie hier einen extrem guten Warenumschlag oder sie kaufen wirklich nur die besten Austern – allein dafür gibt es einen Daumen nach oben. Ich kenne mich mit rohem Fisch nicht so gut aus und weiß nicht genau, was was ist, aber für den Gaumen eines ahnungslosen Großstädters schmeckte nichts fischig, sondern einfach nur gut. Beim Servieren wurde uns alles kurz erklärt, aber da ich schon ziemlich betrunken vom Soju war, ging das zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus. Ich sollte meinen Blog wohl in "Blog ohne Konzentration und Ahnung" umbenennen.

Ein großes Tablett mit verschiedenen Meeresfrüchten und Fleisch wie Suyuk (gekochtes Schweinefleisch), Austern, Jakobsmuscheln, Garnelen und Sashimi
Nahaufnahme einer reichhaltig gefüllten Haemul-Bossam-Platte mit Suyuk (gekochtem Schweinefleisch), rohen Austern, Jakobsmuscheln, Garnelen, See-Ananas und Sashimi

Wir waren anfangs zu dritt, wurden dann aber vier Personen, weshalb die Portion etwas knapp war. Meiner Meinung nach ist es die perfekte Menge für drei Männer. Es scheint ein beliebter Ort für Leute aus der Provinz zu sein, die auf der Suche nach guten Meeresfrüchten sind, denn um uns herum sprachen alle in ihren jeweiligen Dialekten und tranken ordentlich Soju.

Da wir noch nicht ganz satt waren, bestellten wir gedämpfte Jakobsmuscheln und Ramen nach, aber die Brühe war nicht so erfrischend wie erhofft. Geschmäcker sind natürlich verschieden und vielleicht mögen es andere, aber wer wie ich denkt "da fehlt etwas", sollte sich lieber auf die rohen Fischgerichte konzentrieren. Schließlich sind die Spezialitäten des Hauses roher Fisch und Bossam (gekochter Schweinebauch).

Ein großer Metalltopf voller Jakobsmuscheln, Sojasprossen und Gemüse
Ein kochender Topf mit Haemultang (Meeresfrüchte-Eintopf), aus dem mit Stäbchen Krabbenfleisch herausgehoben wird

Erstaunlicherweise gibt es im Gangnam-Viertel nur wenige gute Restaurants für Meeresfrüchte. Es gibt zwar berühmte Läden für rohen Thunfisch, aber normale Fischrestaurants sind oft nur mittelmäßig. Für Gangnam-Verhältnisse ist das Imone Haemul Bossam definitiv eine der besten Adressen für hochwertige Meeresfrüchte. Vorausgesetzt, man kann mit den Wartezeiten und dem engen Raum leben.


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