slothis · Deutsch

Jingawa in Seocho (Seoul): Meisterhafte japanische Nudeln

2020-05-15 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Wegen Corona veranstalten wir unsere Firmenessen momentan mittags. In manchen Monaten haben wir Unmengen an Essen bestellt und alles aufgetischt, manchmal sind wir aber auch zu unseren Stammlokalen gegangen und haben Gerichte probiert, die wir sonst nie bestellen. Heute war Letzteres der Fall: Wir haben in einem unserer üblichen Restaurants etwas bestellt, das uns sonst immer zu teuer war.

Um das Jingawa kurz vorzustellen: Wenn man Google fragt, erfährt man, dass es sich um ein Spezialitätenrestaurant für Nudelgerichte mit einer rund 300-jährigen Tradition handelt, das von einem Nudelmeister aus Nagasaki gegründet wurde. Wer also wegen der radioaktiven Strahlung in Japan Bedenken hat, Nudeln zu essen, dem empfehle ich, nicht hinzugehen. Die Nudeln – das Herzstück dieses Ladens – werden nämlich direkt aus Japan importiert.

Wegen der besonderen Nudeln, die sich von gewöhnlichem Udon oder Soba aus der Nachbarschaft abheben, ist das Restaurant bei den Büroangestellten hier im Viertel sehr bekannt. Für ein Nudelgericht sind die Preise recht hoch, weshalb ich bisher nur an etwas besonderen Tagen hier gegessen habe. Aber selbst an solchen Tagen gab es nur Nudeln und nie das Menü. Da wir heute aber ein Firmenessen hatten, haben wir uns alle ohne das geringste Zögern an das Gänge-Menü gewagt.

Gebäudeaußenansicht mit dem Schild des japanischen Nudelspezialitäten-Restaurants Jingawa
Speisekarte mit dem Sukiyaki-Udon-Nabe-Menü und dem Jingawa-Kaiseki-Menü
Speisekarte mit dem Sashimi- und Sushi-Menü
Grundgedeck auf dem Tisch mit kleinen Tellern, Besteck, Tofu, Danmuji (eingelegter Rettich) und Saucen
Teller mit Soba-Maki, Lachs- und Weißfisch-Sushi
Gemischter Sashimi-Teller mit Lachs, Oktopus, Weißfisch und Seeohren
Gemischter Sashimi-Teller mit Lachs, Oktopus, Weißfisch und Seeohren
Gemischter Tempura-Teller mit frittierten Garnelen, Süßkartoffeln und Kronenwucherblume
Ein Teller gehäuft mit Garnelen- und Gemüse-Tempura steht auf einem Holztisch.
Eine gemusterte runde Schüssel enthält eine klare Sauce und ein rohes Ei.
Ein Feuertopf mit dünn geschnittenem rohem Fleisch, Tofu und Gemüse steht auf einem tragbaren Gaskocher.
Rotes rohes Fleisch, angebratener Tofu und Kronenwucherblume sind ordentlich in einem Feuertopf angerichtet.
Weiße, dünne Nudeln sind auf einem runden Teller mit Bambusmatte aufgerollt angerichtet.
Ein Feuertopf mit Fleisch und Gemüse kocht auf einem Gaskocher, während Leute darum herum sitzen.
Eine dunkle, kleine Schüssel enthält eine Kugel Eis, die mit Sojabohnenpulver und Sirup bestreut ist.

Was mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, war das Eintauchen von Sashimi (roher Fisch) in Konowada (Innereien von Seegurken) und das Sukiyaki (japanischer Feuertopf). Zunächst einmal waren der Reifegrad und die Zubereitung des Sashimis hervorragend, sodass es sehr angenehm zu essen war. Wenn man dieses köstliche Sashimi in Konowada dippt, entsteht ein völlig neuer Geschmack. Ich habe es sowohl in Konowada als auch einfach in Sojasauce probiert – es ist eine Delikatesse, bei der man sofort Lust auf ein Bier am Nachmittag bekommt.

Beim Sukiyaki bekommt man zuerst ein aufgeschlagenes rohes Ei, das man mit den Stäbchen kräftig verquirlt, während man darauf wartet, dass Fleisch und Gemüse gar werden. Sobald sich plötzlich Brühe bildet und das Fleisch durch ist, nimmt man es heraus, taucht es in das verquirlte rohe Ei und isst es. Je nach Region in Japan unterscheiden sich die Zutaten und auch die Frage, ob man am Ende Reis anbrät oder Nudeln kocht. Da dieses Restaurant für seine Nudeln bekannt ist, gibt man hier natürlich Nudeln hinein.

Es hat zwar den Nachteil, dass man die eigentliche Stärke des Hauses – die Nudelgerichte – nicht in vollen Zügen genießen kann, aber es ist ein wirklich gutes Gänge-Menü. Wenn man den Preis von 40.000 KRW bedenkt, mag es vielleicht ein wenig schade sein, aber es bewegt sich genau auf dem richtigen Niveau für besondere Anlässe, an denen man nicht gleich ein Vermögen für ein Hotelrestaurant ausgeben möchte.

 


Unten sind Fotos von einem früheren Besuch, als ich mich ganz alleine mit den Nudelgerichten – dem Hauptdarsteller dieses Hauses – vollgestopft habe. Das Nudel-Menü hat zwar auch den Nachteil, dass der Preis nicht ohne ist, aber wenn man das Jingawa richtig erleben möchte, empfehle ich persönlich das Nudel-Menü. Wie gesagt, die Nudeln werden aus Japan importiert. Ich empfehle es also nur, wenn man sich keine allzu großen Sorgen um die radioaktive Strahlung macht oder sich denkt: 'Dieses eine Mal wird schon nichts passieren.'

Beleuchtete Außenansicht des Restaurants Jingawa an einer dunklen abendlichen Straße.
Seite der Speisekarte mit verschiedenen Menüs und Preisen
Speisekarte mit Fotos von verschiedenen Menüs wie Tonkatsu und Soba
Ein komplettes Menü mit drei verschiedenen Nudelgerichten, Sushi und Tempura
Nudelgericht in einer dicken, sesamähnlichen Brühe, garniert mit Sprossen
Somen-Nudeln in klarer Brühe mit Garnelen-Tempura und zwei weitere Nudelgerichte
Rechteckiger Teller mit einem Stück Gimbap (koreanische Reisrolle) sowie Lachs- und Weißfisch-Sushi
Gemischter Tempura-Teller mit verschiedenen frittierten Zutaten wie Garnelen und Süßkartoffeln
Ein Tablett gefüllt mit drei Nudelgerichten, Sushi, Tempura und Beilagen
Gepflegter Innenraum des Restaurants mit Holztischen, Stühlen und Trennvorhängen.

Wenn man das Sammi-Somen-Menü (ein Set mit drei verschiedenen Nudelsorten) isst, hat das den Vorteil, dass man das Beste, was dieses Restaurant zu bieten hat, auf einen Schlag probieren kann. Allerdings wird man davon extrem satt und es ist sehr teuer. Ich weiß nicht, ob es möglich ist, zu dritt hinzugehen und sich ein Sammi-Somen zu teilen, aber wer einen kleinen Magen hat, wird schon von einer einzigen Portion pappsatt sein. Da ich nach dem Sport aber wohl sehr hungrig war, habe ich fast alles aufgegessen. Die Somen-Nudeln sind so unglaublich weich, dass sie völlig widerstandslos die Kehle hinuntergleiten. Sie sind so geschmeidig, dass man fast glauben könnte, sie seien geölt worden. Die Somen in diesem Restaurant kann ich wirklich wärmstens empfehlen.


Als Ergänzung noch das Sashimi-Sushi-Menü:

Ein ordentlich angerichtetes Menü auf einem Tablett mit kalten Nudeln und Zitrone, gemischtem Sashimi, Sushi und Tempura.
Nudeln in klarer Sojasaucenbrühe, garniert mit Frühlingszwiebeln und einer Zitronenscheibe.
Auf einem rechteckigen, gemusterten Teller liegen jeweils ein Weißfisch-Sushi, ein Lachs-Sushi und ein mit Buchweizennudeln gefülltes Gimbap.
Roher Lachs, Thunfisch und Weißfisch mit Haut sind zusammen mit Zitrone und Rettichsprossen auf einem Teller angerichtet.