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Mama Tonkatsu: Handgemachtes Tonkatsu in Seoul

2018-08-08 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Da ich zum ersten Mal seit Beginn meines Berufslebens von zu Hause aus arbeitete, habe ich mein Mittagessen in der Nähe meiner Wohnung eingenommen. Wie ich schon oft erwähnt habe, ist die Gegend um die Goryeodae (Korea University in Seoul) anders als bei anderen Universitäten kein Ort, an dem man an jeder Ecke ein tolles Restaurant findet. Da es hier viele Restaurants gibt, die sich an Studenten richten, punkten die meisten mit günstigen Preisen und großen Portionen. Deshalb gibt es hier ziemlich viele Tonkatsu-Läden (koreanische Schweineschnitzel), die genau in diese Kategorie fallen. Bei der großen Anzahl gibt es durchaus einige recht gute Tonkatsu-Restaurants, aber heute stelle ich ein typisches lokales Lokal vor. Es strahlt die Aura eines Ortes aus, der schon ewig existiert, obwohl es so aussieht, als würde sich kaum jemand hierher verirren.

"Mama Tonkatsu", das von einer älteren Dame allein geführt wird, serviert kein fertiges Tonkatsu, sondern hier wird das Fleisch noch selbst geklopft und zubereitet. Wenn ich manchmal nach 21 Uhr nach Hause gehe, sehe ich oft, wie sie ganz allein das Fleisch klopft und die Füllung für das Tonkatsu vorbereitet. Das Restaurant befindet sich in einem umgebauten Wohnhaus. Wenn man eintritt, riecht man sofort diesen typischen Geruch eines alten Hauses. Es ist ein leicht muffiger Geruch, der nicht unbedingt angenehm ist.

 

Außenansicht des Restaurants mit einem Schild mit der Aufschrift Mama Donkatsu
Tischplätze im Inneren des Restaurants mit Blumentapete und schwarzen Stühlen
Einfach ein Haus, das sehr alt wirkt.
Über der Restaurantküche hängende Speisekarte mit der Aufschrift Mama Menu
Wie es sich für ein lokales Restaurant gehört, sind die günstigen Preise der größte Pluspunkt. Aber es ist nicht einfach nur billig.

Gerade als ich wegen des leicht muffigen Geruchs ein wenig enttäuscht sein wollte, sah ich die Speisekarte, gab alle Bedenken auf und bestellte. Wie man es von einem Tonkatsu-Laden in der Nachbarschaft erwartet, sind die Preise niedrig. Wenn man genau hinsieht, merkt man, dass sie mit Aufklebern überklebt wurden. Persönlich habe ich das Gefühl, dass die Tonkatsu-Preise hier im Vergleich zur allgemeinen Inflation nur sehr langsam steigen.

Da die Hitzewelle momentan kein Ende nimmt, habe ich mich anstelle meiner geliebten Udon-Nudeln für Momil (kalte Buchweizennudeln) entschieden. Mein heutiges Mittagessen war also das "Tonkatsu-Menü mit Momil".

Innenraum des Restaurants mit Blick auf die Theke vor der Küche, die Speisekarte und die Tische
Eine Speisekarte und Küche, die aussehen, als könnte man hier eine Retro-Serie drehen.
Knuspriges Donkatsu (koreanisches Schnitzel), Soba (Buchweizennudeln) und Salat auf einem Tablett
Mit der Standardkamera des iPhone X aufgenommen. Es sah lecker aus, ist aber etwas dunkel geworden.
Ordentlich auf einem Tablett angerichtetes Menü mit Donkatsu, Soba, Reis und Beilagen
Ein Filter musste natürlich sein...
Querschnitt eines dicken Donkatsu mit knuspriger Panade
Tonkatsu, das man einfach hastig verschlingen muss.
Drei Portionen Soba, bestreut mit Algenpulver, auf einer Bambusmatte
Das Tonkatsu ist gut, aber die Momil-Nudeln waren gar nichts. Die Udon-Nudeln, die wie an einer Autobahnraststätte schmecken, sind viel besser.

Ich habe es zwar als tolles Restaurant bezeichnet, aber es ist kein Ort, der Attribute wie "das leckerste in Seoul" oder "eines der besten im ganzen Land" verdient. Dennoch fällt es definitiv in die Kategorie "ein guter Tonkatsu-Laden für das Mittagessen". Zunächst einmal ist das Hauptgericht, das Tonkatsu, wirklich sehr lecker. Die anderen Gerichte wirken eher wie aufgewärmt als richtig gekocht, aber das Tonkatsu spielt in einer ganz anderen Liga als die extrem durchgebratenen, pfannkuchenartigen Schnitzel, die man sonst oft für den gleichen Preis bekommt. Bei dieser Qualität gibt es keinen Unterschied zu Restaurants, die fast 10.000 KRW verlangen. Was die Momil-Nudeln angeht: Ich war spät dran, und da es offensichtlich kein Ort mit hohem Gästeumschlag ist, waren sie matschig und aufgequollen wie Reiskuchen. Die Udon-Nudeln hingegen sind genau die Art von Udon, die man an einer Autobahnraststätte bekommt – wer also einen einfachen Geschmack hat, wird sie lieben. Daher empfehle ich, beim Tonkatsu-Menü die Udon-Nudeln zu wählen.

Die Hauptzielgruppe dieses Ladens sind Studenten der Goryeodae oder Leute vom College of Education direkt gegenüber. Vielleicht schließt die Dame deshalb zwischen 15 und 17 Uhr, um sich auszuruhen, und auch samstags und sonntags bleibt das Restaurant geschlossen. Es scheint, als ginge es ihr nicht mehr darum, viel Geld zu verdienen, sondern eher darum, den Laden zu erhalten und in einem entspannten Tempo zu verkaufen. Wie auch immer, es ist zwar ein lokales Restaurant, aber man sollte unbedingt die Öffnungszeiten überprüfen, bevor man hingeht.