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Mapo Sogeum-gui: 20 Jahre altes Retro-BBQ in Seoul

2020-04-25 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Ein Bekannter wollte sich ein Fahrrad zusammenstellen lassen, also sind wir zusammen durch Hapjeong (ein Viertel in Seoul) geschlendert, um uns umzusehen. Nachdem wir ein oder zwei Läden besucht hatten, war es bereits Abend. Wir wollten noch etwas essen, bevor wir uns verabschieden, und gerade als ich mein Handy zücken wollte, fiel mir genau dort ein sehr auffälliges, altes Restaurant ins Auge.

Zwei Personen stehen vor der Außenfassade eines Restaurants mit dem Schild Mapo Sogeum-gui (salzgegrilltes Fleisch)
Ein Hinweisschild mit Anweisungen zum Essen von Sogeum-gui und Kkeopdegi (Schweineschwarte)
Eine Speisekarte mit Preisen für Sogeum-gui, Kkeopdegi und ein gemischtes Set
Das Innere des Restaurants mit installierten Abzugshauben und Blick in Richtung Küche

Dass es auf der Speisekarte nur zwei Gerichte gab – Sogeum-gui (gesalzenes, gegrilltes Schweinefleisch) und Kkeopdegi (Schweineschwarte) – erinnerte mich an das Podaepo in der Nähe der Seoul Station. Für einen so alten Laden sind die Preise recht hoch, aber da die Grundstückspreise in Hapjeong so stark gestiegen sind, ist das verständlich. Zu erwarten, dass auch die Preise wie vor 20 Jahren sind, wäre wohl etwas zu viel verlangt. Man sollte es eher so sehen, dass man für die Geschichte und die Atmosphäre bezahlt, die sich in dem sich rasant verändernden Seoul über 20 Jahre hinweg gehalten haben. In Gangnam wäre es wahrscheinlich noch teurer gewesen. Wir bestellten ein Set, bei dem es eine Flasche Soju (koreanischer Reisschnaps) gratis dazu gab. Als ich mich umsah, schien es, als ob selbst voll besetzt kaum 20 Leute hineinpassen würden. Reservierungen sind hier mit Sicherheit nicht möglich.

 

Da das Fleisch vorgegrillt serviert wird, dauert es eine Weile. Nach langem Warten probierten wir endlich das Fleisch und die Schweineschwarte, und es schmeckte noch viel besser als erwartet. Natürlich ist Fleisch an sich schon lecker, aber hier gab es absolut keinen unangenehmen Beigeschmack, den man manchmal hat, wenn man Pech hat. Der Geschmack des Fleisches ist das eine, aber der wahre Genuss in diesem Laden ist die alte Atmosphäre in Kombination mit dem Retro-Gefühl einer Flasche Jinro Is Back (eine beliebte Soju-Marke).

Gewürfeltes Fleisch, das auf einem Grillrost gebraten wird
Fleisch, das auf einem Grillrost gebraten wird, und auf dem Tisch angerichtete Beilagen
Goldbraun gebratenes Fleisch und Kkeopdegi (Schweineschwarte) auf einem Grillrost

Das erste Foto dieses Beitrags habe ich gemacht, als wir nach dem Essen herauskamen. Das Paar davor wartete ebenfalls auf einen Tisch, und schon während wir aßen, strömten die Leute herein, sodass der Laden im Handumdrehen voll war. Die einzigen Nachteile sind, dass der Service etwas langsam ist, da nur das Besitzer-Ehepaar hier arbeitet, und dass es wohl nicht einfach ist, einen Platz zu ergattern. Es ist vielleicht kein uraltes Traditionslokal, aber wenn man das nostalgische Gefühl der 90er Jahre erleben möchte, kann ich es nur empfehlen.


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