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Mr. Gukbap an der Korea Uni: Günstiges Bossam

2026-08-06 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →
Glaseingang des Restaurants Mr. Gukbap (Suppenrestaurant) mit gestapelten Kisten und Wasserflaschen.
Beim Betreten des Ladens wird man von einer einladenden Atmosphäre begrüßt. Die Einrichtung zeigt Spuren der Zeit, was eine gewisse kulinarische Erfahrung erahnen lässt. In der Küche wuselt eine Mitarbeiterin geschäftig umher, was sehr lebhaft wirkt. An einer Seite steht ein Kühlschrank mit Getränken, Alkohol und Beilagen. Es ist kein schickes, modernes Restaurant, sondern hat eine gemütliche Atmosphäre, perfekt für eine unbeschwerte, herzhafte Mahlzeit. Der typische, herzhafte Geruch eines alten Lokals hebt sofort die Stimmung. Da es sich um ein Studentenlokal handelt, ist es natürlich nicht blitzblank oder perfekt aufgeräumt, aber genau wegen dieses Charmes geht man doch in Uni-Nähe essen, oder?
Innenraum des Restaurants mit Blick auf die Küche, einen Getränkekühlschrank und einen arbeitenden Mitarbeiter.
Ich suchte mir einen Platz und warf einen Blick auf die Speisekarte an der Wand. Das Bossam-Set (gekochter Schweinebauch), das mir ein Bekannter wärmstens empfohlen hatte, kostet unglaubliche 9.000 KRW. Die einfache Gukbap (Fleischsuppe mit Reis) gibt es sogar schon für 7.000 KRW. Dass man heutzutage für einen 10.000-KRW-Schein ein Menü mit Fleischbeilage bekommt, macht diesen Ort für Studenten zu einem wahren Segen. Leidet die Qualität unter dem günstigen Preis? Nein. Allein schon die liebevolle Anleitung neben der Speisekarte, wie man 'Mr. Gukbap doppelt genießen' kann, zeigt die Leidenschaft für das Essen. Zwischen den Studenten, die schweigend alleine aßen, bestellte auch ich selbstbewusst das Bossam-Set. Und natürlich Soju dazu.
Innenraum des Lokals mit der Speisekarte von Mr. Gukbap an der Wand und Gästen, die an Tischen sitzen und essen.
Kurze Zeit später wurde ein üppig gefülltes Tablett serviert. Ein Ttukbaegi (traditioneller Steintopf) mit milchiger Brühe, ein Teller mit zart aussehendem Suyuk (gekochtes Fleisch) und eine fest gepresste Schale Reis – allein der Anblick macht schon satt. Für diese Kombination plus eine Flasche Soju zahlt man nicht einmal 15.000 KRW. Beim Bezahlen macht man sich fast Sorgen, ob das Geschäft so überhaupt rentabel ist. Zuerst kippte ich ein Glas Soju hinunter und probierte dann die Brühe. Sie ist nicht stark gewürzt, eher mild, hat aber einen leichten, typischen Fleischgeruch, der dafür sorgt, dass man immer wieder zum Löffel greift. Ich bin kein großer Feinschmecker, aber für meinen bescheidenen Gaumen ist das hervorragend. Der leichte Fleischgeruch passte sogar besonders gut zum Alkohol. Wenn sie diesen Geruch auch noch komplett beseitigen würden, wäre dieser Preis wohl kaum machbar. Das Suyuk hat ein paar trockene und zähe Stücke, ganz nach dem typischen Motto: 'Wir schneiden es dir, iss es einfach.' Hätte ich nur das Fleisch gegessen, hätte ich mehr trinken müssen, aber in ein Salatblatt gewickelt mit Ssamjang (Würzpaste) oder Mumallaengi (getrockneter Rettich) schmeckt es fantastisch. Auch bei den Beilagen kann man sich nach Herzenslust bedienen, ohne schief angeschaut zu werden. Da sowohl das Fleisch als auch die Suppe einen gewissen Eigengeruch haben, habe ich das Ganze mit Knoblauch und Zwiebeln ausbalanciert. Deswegen bin ich gleich zweimal zur Selbstbedienungsecke gelaufen – das sagt wohl alles. Es ist vielleicht nicht dieser unglaubliche Geschmack, bei dem einem nach dem ersten Bissen die Tränen kommen, wie bei berühmten Restaurants mit langen Warteschlangen. Aber es ist ein Segen, sich für so wenig Geld mit Fleisch und Suppe in dieser Qualität satt essen zu können. Wer ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sucht und sowohl Fleisch als auch Brühe genießen möchte, sollte unbedingt das Bossam-Set bestellen. Es ist wie ein verlässlicher Rückzugsort, an dem man ein- bis zweimal die Woche einfach in Hausschuhen vorbeischauen kann, um eine Mahlzeit und ein paar Drinks zu genießen. Wenn man in der Nähe wohnt, kann ich diesen Ort mit seinem extrem guten Preis-Leistungs-Verhältnis nur wärmstens empfehlen. Ich rede hier zwar so viel darüber, aber ich habe das Gefühl, dass die Studenten der Korea University (in Seoul) den Laden ohnehin schon alle kennen. Wer ihn nicht kennt, hat wahrscheinlich reiche Eltern.
Gedeckter Tisch mit milchiger Brühe in einem Tontopf, Reis, einem Teller Suyuk (gekochtes Schweinefleisch) sowie Beilagen wie Salatblättern und Kimchi.