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Sambo Sikdang auf Jeju: Perfekter Abalone-Eintopf

2021-11-30 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Während ich auf Jeju war, kaufte ich mir einen Olle-Pass, um den Olle-Wanderweg zu laufen und ein Zertifikat zu bekommen. Danach suchte ich nach einem Ort zum Essen in der Nähe. Ich hörte, dass es hier ein gutes Restaurant für Ttukbaegi (Eintopf im Tontopf) geben soll, also trotzte ich dem Wind und machte mich auf den Weg. (Der Wind auf Jeju kann manchmal wirklich beängstigend stark sein.)

Der Name ist Sambo Sikdang. Auf Jeju gibt es Samda (Drei Überflüsse), Sammu (Drei fehlende Dinge) und Sambo (Drei Schätze) – letzteres wurde als Name für das Restaurant gewählt. In der Beschreibung haben sie die Bedeutung von Sambo zwar etwas zu ihren Gunsten abgewandelt, aber da alles Ressourcen sind, ist es auch nicht völlig falsch.

Von außen sieht das Gebäude so alt aus, dass man denkt, es sei entweder ein richtig leckeres Traditionslokal oder ein absoluter Reinfall. Wenn man hineingeht, ist die Einrichtung zwar nicht brandneu, aber man merkt sofort, dass sie viel jünger ist als die Fassade vermuten lässt.

Es scheint ein beliebtes Lokal zu sein, denn es warteten bereits Leute. Zum Glück ging gerade eine größere Gruppe, sodass sofort ein Platz für mich frei wurde.

Außenansicht eines Restaurants mit einem blauen Schild, auf dem Sambo Sikdang steht.

Als ich saß und mir die Speisekarte ansah, fiel mir auf, dass die Preise ziemlich happig sind. 16.000 KRW für einen einzigen Eintopf – ich habe ernsthaft überlegt, ob ich wieder gehen soll. Aber da ich nun schon mal hier war, beschloss ich, es zu probieren und bestellte den Jeonbok Ttukbaegi (Abalone-Eintopf). Während andere Restaurants auf Jeju oft wegen des typisch schroffen Service schlechte Bewertungen bekommen, liegt es hier am Preis-Leistungs-Verhältnis. Beim Blick auf die Karte dachte ich mir: Wenn das Essen auch nur ein bisschen enttäuscht, gebe ich ebenfalls nur einen Stern.

Aus der Küche und vom Servicepersonal schallte lauter Jeju-Dialekt, also scheinen das alles Einheimische zu sein. Es gab auch eine Person, die wie ein Ausländer aussah, aber da war ich mir nicht ganz sicher.

Eine längliche Speisekarte an der Restaurantwand mit verschiedenen Gerichten und Preisen.

Kurze Zeit später kam das Essen. Ich probierte zuerst die Beilagen: Die Würze war genau richtig, sie wissen definitiv, wie man kocht. Der blubbernde Eintopf sah extrem scharf aus. Ich dachte schon "Oh nein, das geht schief", wartete aber, bis er sich etwas beruhigt hatte. Nervös nahm ich einen Löffel von der Brühe... und ah, zum Glück war sie nicht scharf! Stattdessen breitete sich ein erfrischender Meeresfrüchte-Geschmack aus. Ich hatte irgendwo gelesen, dass sie Miwon (Geschmacksverstärker) verwenden. Ganz ehrlich: Ob Miwon, Dashida oder was auch immer – wenn es am Ende so gut schmeckt, bin ich absolut dafür.

Ich fischte eine Abalone heraus und die Größe war eine ganz andere Liga als die in chinesischen Restaurants oder im Gengi-guk (Krabben-Suppe). Als ich die drei großen Abalonen sah, fand ich den Preis langsam gerechtfertigt. Anderswo riechen Abalonen manchmal etwas streng, aber diese hier waren wohl sehr gut geputzt: helle Farbe, sauberer Geschmack und keinerlei unangenehmer Geruch. Die Muscheln als Beilage waren ebenfalls schön groß. Nur die Miesmuscheln waren winzig – vielleicht haben die im Wachstum nicht genug zu essen bekommen.

Ich aß den Eintopf zusammen mit Reis und kratzte den Tontopf so gründlich aus, dass ich fast ein Loch in den Boden gekratzt hätte. Für den Preis ist die Portion definitiv klein, aber die erfrischende, leicht pikante Meeresfrüchte-Brühe und die großen Abalonen haben mich nach dem Essen wirklich glücklich gemacht.

Ein ordentlich gedeckter Esstisch mit verschiedenen Beilagen und einem Jjigae (koreanischer Eintopf) in einem Tontopf.
Kochende rote Brühe mit Frühlingszwiebeln und Muscheln in einem schwarzen Tontopf.
Ein Jjigae (koreanischer Eintopf) in einem Tontopf auf dem Esstisch, dahinter sind ein Wasserglas und Beilagen zu sehen.
Eine mit Essstäbchen angehobene Abalone über einer Schüssel mit weißem Reis.


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