BCD Tofu House in Koreatown LA: Koreanisches Essen gegen Heimweh
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →
Während meiner USA-Reise war ich mit der Familie eines Freundes im BCD Tofu House (Bukchang-dong Sundubu) im Koreatown von LA. Mein Freund hatte jeden Tag nur amerikanisches Essen gegessen und wollte nach langer Zeit endlich mal wieder koreanisch essen, also sind wir dorthin gegangen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mitten in den USA Sundubu-jjigae (koreanischen weichen Tofueintopf) essen gehen würde, aber für jemanden, der im Ausland lebt, ist das wohl ein ziemlich ersehntes Gericht.
Wenn man sich das Gebäude von außen ansieht, ist die Mischung aus hoch aufragenden Palmen unter blauem Himmel und koreanischen Schildern irgendwie exotisch. Unter dem englischen Hinweis, dass 24 Stunden geöffnet ist, das vertraute BCD-Logo zu sehen, weckte in mir aus irgendeinem Grund ein Gefühl der Freude. In Korea sieht man dieses Schild oft, aber hier unter der kalifornischen Sonne wirkt es doch ganz anders.
Als wir hineingingen, wimmelte es in dem ziemlich großen Restaurant nur so von Leuten, die gerade aßen. Die Mitarbeiter in ihren orangefarbenen Uniformen, die mit Servierwagen umherflitzten, boten einen Anblick, der sich nicht von einem gut besuchten Restaurant in Korea unterschied. Von Familien bis hin zu Alleinspeisenden genossen die unterschiedlichsten Menschen das koreanische Essen.

Als wir uns setzten, fiel mir auf, dass zuerst für die Kinder gedeckt wurde. Das Tolle an amerikanischen Restaurants ist der gute Service für Kinder – es liegen immer Malsachen bereit. Diese Kultur, dafür zu sorgen, dass sich die Kinder nicht langweilen, während die Erwachsenen das Menü auswählen und auf das Essen warten, könnten sich koreanische Restaurants gerne abschauen. Natürlich nur, wenn sie das bei den aktuellen Preisen anbieten würden...

Sobald man ihnen die Buntstifte in die Hand drückt, malen die Kinder brav die Bilder auf der Rückseite der Speisekarte aus, was das Essen viel entspannter macht. Auch das Kindermenü ist ziemlich gut zusammengestellt und schmeckt den Kleinen hervorragend. Wer also als Familie kommt, sollte das unbedingt nutzen. Es ist ein wertvolles Hilfsmittel, um eine Mahlzeit friedlich und ohne Quengelei über die Bühne zu bringen.

Wir beschlossen, verschiedene Gerichte zu bestellen und alles zu teilen. Zuerst kam das LA Galbi (marinierte Rinderrippchen), das zusammen mit Zwiebeln auf einer heißen Eisenpfanne serviert wurde und optisch einiges hermachte. Aber da ich nun mal Koreaner bin, fiel mir auf, dass das Fleisch etwas zu stark durchgebraten war. Auch die anderen Beilagen (Banchan) waren zwar definitiv koreanisch, aber es fühlte sich nicht wie in einem echten Spitzenrestaurant an, weshalb der Geschmack für mich ein wenig enttäuschend war. Der Grund, warum ich das so sage, ist der astronomische Preis.

Das scharf marinierte Schweine-Bulgogi kam ebenfalls mit Frühlingszwiebeln garniert und hoch aufgetürmt auf einer heißen Pfanne. Es sah würzig und extrem appetitlich aus, aber auch hier ließ die Würzung für jemanden, der direkt aus Korea kommt, insgesamt zu wünschen übrig. Es fehlte dieser typische, herzhafte Umami-Geschmack koreanischer Restaurants, und die Marinade schmeckte irgendwie anders als gewohnt.

Das in Sojasauce marinierte Rinder-Bulgogi wurde ebenfalls mit Frühlingszwiebeln serviert und war als Beilage zum Reis ganz in Ordnung. Die Fleischgerichte waren geschmacklich insgesamt etwas durchwachsen und ließen das typische Raucharoma vermissen. Verglichen mit der Qualität des BCD Tofu House in Korea war das ein wenig enttäuschend. Wahrscheinlich schmeckt es anders, weil es an den amerikanischen Gaumen angepasst wurde.

Mit dem gegrillten Gelb croaker (Fisch) und den frittierten Mandu (Teigtaschen) war der Tisch reichlich gedeckt und sah aus wie ein richtiges Festmahl. Als ich jedoch einen Blick auf die Speisekarte warf und nachrechnete, fühlte es sich an, als wäre alles zwei- bis dreimal so teuer wie in Korea. Auch wenn man die amerikanischen Preise bedenkt, hatte ich das Gefühl, dass mein ohnehin schon dünner Geldbeutel zu Staub zerfällt, nur weil ich einmal Sundubu essen wollte. In Korea ist das ein Ort, an dem man in der Mittagspause mit den Kollegen isst – wenn ich hier so essen würde, wäre ich bald pleite.

Zum Schluss kamen die Hauptgerichte: der Sundubu-jjigae und der Dolsot-bap (Reis im Steintopf). Sie wurden fast gleichzeitig serviert, aber die Beilagen kamen zuerst. Der frisch im Steintopf gekochte weiße Reis war wunderbar locker und so lecker, dass man ihn auch ganz ohne Beilagen hätte essen können. Der Sundubu-jjigae wurde im traditionellen Tontopf serviert, aber die Tiefe der Brühe war nicht ganz so intensiv wie bei dem, was ich aus Korea kannte.
Da ich aus Korea komme, fragte ich mich, ob es wirklich nötig war, so viel Geld für dieses Essen auszugeben. Mein Freund, der in den USA lebt, war hingegen völlig aus dem Häuschen. Da es ein Geschmack der Heimat ist, den man hier nur schwer findet, kratzte er den Topf bis auf den letzten Rest aus. Als ich das sah, dachte ich mir, dass es doch eine gute Idee war, hierherzukommen. Ich esse das nur, weil wir in den USA sind – in Korea würde ich hierfür niemals so viel bezahlen.
Es gab zwar ein paar enttäuschende Aspekte, aber nachdem ich mir nach langer Zeit wieder mit koreanischem Essen den Bauch vollgeschlagen hatte, fühlte sich mein Magen wunderbar beruhigt an. Ich empfehle diesen Ort nur internationalen Studenten oder Expats, die im Ausland Heimweh haben. Oder Leuten, die einfach neugierig sind, wie sich die Hauptfiliale des BCD Tofu House anfühlt.