slothis · Deutsch

Cheongryubyeok in Gangnam: Retro-Flair & Bossam

2019-12-28 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Da Retro- und Vintage-Stile wieder im Trend liegen, sieht man immer mehr Restaurants mit einer Einrichtung im Stil der 70er und 80er Jahre. Ich persönlich erinnere mich an einen unhygienischen Dak-kalguksu-Laden (Hühnernudelsuppe) in Dongdaemun vor 15 Jahren (als ich später wieder dort war, hatte es sich gebessert) oder an alte Läden, die sich nicht um ihre Einrichtung kümmern. Daher stört es mich extrem, wenn ein Restaurant auch nur ein bisschen schmutzig ist. Heute hatten wir unsere Jahresabschlussfeier im Cheongryubyeok, einem Restaurant in genau diesem Retro-Stil.

Dank der offenen Küche und des sauberen Innenraums kann man im Cheongryubyeok den Retro-Stil ohne hygienische Bedenken genießen. Nicht nur die Einrichtung ist toll, auch das Essen schmeckt hervorragend. Wenn ich ein einziges Gericht aus diesem Restaurant empfehlen müsste, wäre es definitiv das 'Deulgireum Makguksu' (Buchweizennudeln mit Perillaöl). Es wird mit einer säuerlichen Brühe serviert. Am besten gießt man nicht zu viel davon ein, sondern gibt nur etwa 7 bis 8 Löffel dazu, sodass die Nudeln nur leicht bedeckt sind. Da heute ein besonderer Tag war, haben wir auch Gamjajeon (Kartoffelpuffer) und Austern gegessen. Obwohl alle vom Bossam (gekochter Schweinebauch in Salatblättern) schon satt waren, war der Kartoffelpuffer im Nu verschwunden. Die Austern schmeckten beim Essen sehr frisch, und da ich danach keine Magenprobleme hatte, scheinen sie wirklich sehr frische Austern zu verkaufen.

 

An der Wand hängende Speisekarte und ein Hinweisschild für den Verkauf von frischen Austern.
Auch die Speisekarte versprüht eine nostalgische Atmosphäre. Ich empfehle das Deulgireum Makguksu aus 100 % Buchweizen. Mittags würde ich auch gerne mal Yukgaejang (scharfe Rindfleischsuppe) oder Galbitang (Rinderrippensuppe) probieren. Übrigens ist Jebok Jaengban (eine große Fleischplatte) hier das Markenzeichen – wann ich das wohl mal probieren werde?
Restaurantinnenraum mit in der Küche arbeitenden Mitarbeitern und sichtbaren Kochutensilien.
Eine seltene offene Küche, die nur Restaurants haben, die von ihrer Sauberkeit überzeugt sind.
Ein reichlich gefüllter Teller mit Suyuk (gekochtes Schweinefleisch), getrocknetem Rettich, Kimchi, Knoblauch und Peperoni.
Ein Teller mit ordentlich geschnittenem Suyuk (gekochtes Schweinefleisch) und Beilagen.
Wir haben die Größe 'Groß' bestellt, aber dafür gibt es verhältnismäßig zu wenig Kimchi. Mumallaengi (getrockneter Rettich) und anderes Gemüse bekommt man nachgereicht, aber für extra Kimchi verlangen sie 10.000 KRW. Beim nächsten Mal ist es wohl besser, gleich bei der ersten Bestellung zusätzliches Kimchi zu ordern.
Deulgireum Makguksu (Buchweizennudeln in Perillaöl), reichlich bestreut mit Algenpulver und Sesam, sowie eine Flasche Soju.
Deulgireum Makguksu. Um den intensiven Geschmack des Perillaöls zu genießen, empfehle ich, nicht zu viel Brühe, sondern nur etwa 7 bis 8 Löffel hinzuzufügen. Wenn es sich ein bisschen trocken anfühlt, schmeckt es meiner Meinung nach am besten.
Ein gedeckter Tisch mit Tellern voller Deulgireum Makguksu (Buchweizennudeln in Perillaöl), Suyuk (gekochtes Schweinefleisch), Kimchi und Gemüse.
Ein mit einer Gabel aufgespießtes Stück Suyuk (gekochtes Schweinefleisch), belegt mit Knoblauch und Kimchi.
Zwei goldbraun gebratene Gamjajeon (Kartoffelpuffer) auf einem weißen Teller, daneben sind eine Flasche Soju und weitere Speiseteller zu sehen.
Gamjajeon. Der Nachbartisch hatte Bossam und Gamjajeon bestellt, also war ich neugierig und habe es auch probiert. Jetzt verstehe ich, warum sie den Kartoffelpuffer bestellt haben. Er ist leicht süßlich und passt perfekt zu Makgeolli (koreanischer Reiswein).

Ich habe ganz vergessen, die Inneneinrichtung zu fotografieren, aber wenn man hingeht, fühlt man sich in die Ära der 'Reply'-Dramen (bekannte koreanische Retro-Serien) zurückversetzt. Da das Essen lecker und die Einrichtung etwas Besonderes ist, sind viele Leute hier. Schon während wir aßen, warteten viele Gäste, und da es Bossam gibt, scheint die Tischrotation nicht besonders schnell zu sein. In Gangnam (einem belebten Viertel in Seoul) gibt es ohnehin so viele leckere Sachen, dass es vielleicht nichts Außergewöhnliches ist, aber trotzdem ist es ein Restaurant, das ich oft besuche, wenn ich in Gangnam bin.

 

 


#Gangnam Station Restaurant #Gangnam Restaurant #Gangnam Station Firmenessen #Gangnam Firmenessen #Gangnam Station Bossam #Gangnam Station Makguksu #Deulgireum Makguksu