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Chonchon Haenyeochon: Roher Fisch mit Nudeln in Jeju

2023-03-02 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Heute geht es nach Jeju-Stadt. Da es schade wäre, direkt dorthin zu fahren, habe ich auf halbem Weg einen Abstecher gemacht, um etwas zu essen.

Ich landete im Chonchon Haenyeochon, das auf seinem Schild stolz behauptet, die Hoe-guksu (Nudeln mit rohem Fisch) erfunden zu haben. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber wenn man fragt, was man auf Jeju essen sollte, empfiehlt jeder Zweite die Hoe-guksu dieses Restaurants. Früher hieß es Dongbok Haenyeochon, aber anscheinend haben sie nebenan ein größeres Gebäude gebaut und den Namen geändert. Ob das der Grund ist, sei dahingestellt, aber das Restaurant ist jedenfalls sehr geräumig und bietet viele Parkplätze, was den Besuch angenehm macht.

Außenansicht eines roten Backsteingebäudes mit der Aufschrift Haenyeochon (Haenyeo-Dorf) und geparkte Autos.
Außenansicht eines grauen Gebäudes mit Schildern für ein Hoe-guksu-Spezialitätenrestaurant (rohe Fisch-Nudeln) und Chonchon Haenyeochon.
Außenansicht eines Gebäudes und Parkplatz mit Schildern für Haenyeochon und ein Hoe-guksu-Spezialitätenrestaurant.
Blaue Speisekarte mit verschiedenen Gerichten und Preisen, die über der Restaurantküche hängt.
Blaues Meer und schwarze Felsen, die durch das Restaurantfenster zu sehen sind.
Menschen, die an einem Tisch am Fenster mit Meerblick sitzen und essen.

Dank der großen Fensterfront mit Blick aufs Meer ist der Raum schön hell. Es ist natürlich toll, sich die Wartezeit aufs Essen mit dem Blick auf den Ozean zu vertreiben. Das Meer sieht hier zwar etwas unspektakulär aus, aber es reicht völlig, um ein wenig zur Ruhe zu kommen. Wenn weniger los wäre, könnte man hier wunderbar entspannt vor sich hin träumen, aber da der Laden immer voll ist, ist das leider schwierig.

Kurz nach der Bestellung kamen auch schon die Nudeln. Es sieht nach einer großen Portion aus, ist aber eine ganz simple Kombination aus rohem Fisch, Gemüse, Nudeln und Soße. Und obwohl es nach viel aussieht, ist man nach dem Essen fast noch hungrig. Eine kleine optische Täuschung vielleicht.

Wenn man alles gut durchmischt, damit sich die Soße verteilt, versteht man sofort, warum alle dieses Gericht empfehlen. Die dunkelrote Soße sieht scharf aus, hat aber eher eine süßliche Note, und die Nudeln sind wunderbar bissfest. Selbst ohne den Fisch könnte ich von dieser Kombination locker eine ganze Schüssel essen. Nimmt man dann noch den Fisch und das Gemüse dazu, wird der Geschmack einfach grandios. Wenn man den zähen, frischen Fisch und das knackige Gemüse kaut und dann die bissfesten Nudeln dazukommen, ist es einem plötzlich völlig egal, ob draußen das Meer ist oder nicht.

Gedeckter Tisch mit Hoe-guksu (rohe Fisch-Nudeln) auf einem Teller, Sojasprossen, Kkakdugi (Rettich-Kimchi) und Suppe.
Nahaufnahme von Hoe-guksu (rohe Fisch-Nudeln), garniert mit Würzsoße, Gemüse und rohem Fisch.
Auf einem Teller liegen Nudeln, garniert mit pikanter Würzsoße, rohem Fisch und Gemüse.
Mit Essstäbchen werden in roter Würzsoße gemischte Nudeln und roher Fisch angehoben.

Vielleicht lag es daran, dass ich alleine war und alles so hastig hinuntergeschlungen habe, aber die Aussicht habe ich erst im Nachhinein richtig wahrgenommen. Wenn nur weniger Leute hier wären, würde ich gerne ganz in Ruhe essen, ohne mich gehetzt zu fühlen. Die Umgebung kommt mir irgendwie bekannt vor, als wäre ich schon einmal hier gewesen, aber ich weiß nicht wann. Auch der Geschmack erinnert mich an etwas, das ich früher schon einmal gegessen habe.

An einer Wand mit Kalender und Lichtschalter hängt ein gerahmtes altes Foto von Haenyeo (Taucherinnen), die vor dem Meer stehen.
Im Inneren eines Restaurants mit Fenstern und Meerblick sitzen viele Menschen an Tischen und essen.

Die Räumlichkeiten sind nicht besonders spektakulär, aber sehr sauber. Es ist ein Ort, an dem man mit Meerblick ordentlich essen kann. Ob der Name „Haenyeochon“ (Haenyeo-Dorf, nach den traditionellen Taucherinnen auf Jeju) bedeutet, dass die Einheimischen das Restaurant gemeinsam betreiben, oder ob sich einfach ein einzelner Besitzer den Namen geliehen hat, weiß ich nicht. Aber so oder so haben sie damit sicher genug verdient, um dieses Gebäude hochzuziehen. Es ist wirklich voll und laut, aber weil es so unglaublich gut schmeckt, ist es eine absolute Empfehlung für Jeju.


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