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Gongcheonpo Sikdang: Mulhoe auf dem Olle-Weg 5

2021-11-24 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Wenn man die 5. Route des Olle-Wegs (Wanderweg auf Jeju) läuft, gibt es nicht viele gute Restaurants. Man muss bis zum Hafen von Wimi gehen, um etwas zu finden, was das Mittagessen etwas schwierig macht. Das Gongcheonpo Sikdang ist daher fast die einzige Alternative für die Mittagspause. Aber für eine Notlösung ist es wirklich ziemlich gut. Die Preise sind etwas höher, aber wenn man sich die Zutaten ansieht, wirkt es fast schon günstig. Man kann nicht immer alles von der Karte bestellen; das Angebot ist je nach Saison begrenzt.

Ich habe Jeonbok Mulhoe (kalte Suppe mit roher Seeohrschnecke) bestellt. Da ich dachte, dass frische Meeresfrüchte besser schmecken als gefrorene, fiel meine Wahl auf die Seeohrschnecke (Abalone). Hanchi Mulhoe (mit Pfeilkalmar) ist ein saisonales Gericht, daher gab es ihn frisch nicht mehr auf der Karte.

Außenansicht des Gebäudes vom Gongcheonpo-Restaurant mit einem blauen Schild.
An der Wand hängende Speisekarte und Preisliste des Restaurants.

Wenn man Seeohrschnecken in einem guten Restaurant gegrillt isst, sind sie schön weich, aber roh haben sie eine überraschend feste, knackige Textur. Auf dem Boden der Schüssel liegen Gurken, Rettich und Wasserfenchel, also sollte man alles einmal kräftig umrühren, bevor man anfängt. Für Leute aus Seoul wird die Brühe, genau wie für mich, sehr ungewohnt sein. Auf Jeju würzt man nämlich überall eher mit Doenjang (Sojabohnenpaste) als mit Gochujang (Chilipaste). Das Doenjang hier ist nicht so kräftig wie in Seoul, sondern so mild, dass es fast schon fad wirken könnte. Dadurch schmeckt die Suppe sehr erfrischend, nicht scharf, sondern herzhaft, sodass man sie wunderbar hinunterstürzen kann. Da ich die Brühe aber zusammen mit Reis essen musste, konnte ich die Schüssel nicht einfach anheben und austrinken.

Man isst die knackige Seeohrschnecke in der erfrischenden Doenjang-Brühe zusammen mit warmem Reis, und die fehlende Salzigkeit gleicht man mit Fischkuchen und Sardellen als Beilage aus. Ich hätte die Gurken vorher abbestellen sollen, habe es aber vergessen, sodass am Ende ein ganzer Berg der von mir ungeliebten Gurken übrig blieb. Trotzdem bin ich satt und angenehm schläfrig geworden. Obwohl ich in letzter Zeit keinen Alkohol getrunken habe, fühlte es sich irgendwie wie ein gutes Katerfrühstück an.

Ein gedeckter Tisch mit Mulhoe (kalte rohe Fischsuppe) mit dünn geschnittener Abalone, Reis und verschiedenen Beilagen.
Eine Schüssel Abalone-Mulhoe auf einem Holztisch mit Beilagen im Hintergrund.
Mulhoe mit dünn geschnittener Abalone und reichlich Sesam auf einer roten Brühe.
Ein Löffel mit Reis und einem Stück dünn geschnittener Abalone.

Danach war ich noch oft dort, aber da jemand dabei war, der keine Mulhoe essen konnte, habe ich zum ersten Mal die gegrillte Makrele probiert. Es ist eine ganz normale gegrillte Makrele. Sie würde sich sicher gut als Beilage zur Mulhoe machen. Am Nachbartisch wurde Galchi-jjim (geschmorter Haarschwanz) gegessen, was wie eine echte Delikatesse aussah – das muss ich beim nächsten Mal unbedingt probieren.

Eine goldbraun gegrillte Makrele auf einem weißen Teller.
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