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Gorae Tonkatsu an der Korea Uni: Top Preis-Leistung

2024-11-24 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

 Obwohl die Korea University (eine Uni in Seoul) ein Studentenviertel ist, gibt es hier eigentlich kaum Orte, die man als echte Gourmet-Tempel bezeichnen könnte. Am bekanntesten ist wohl noch Samtong Tongdak (ein Brathähnchen-Lokal). Aber wenn man genau sucht, findet man doch ein paar Läden. Das Gorae Tonkatsu (ein Schweineschnitzel-Restaurant), in dem ich heute war, ist einer davon. Es ist jetzt nicht so unfassbar lecker, dass die Panade perfekt ist und das Fleisch innen noch rosa und saftig glänzt. Da es Filet ist, ist es zwar zart, aber ansonsten eher durchschnittlich.

Warum ich das Gorae Tonkatsu dann überhaupt empfehle? Ganz einfach: wegen des Preises. Für 11.000 KRW (und das ist schon der kürzlich erhöhte Preis) bekommt man drei Stücke Schweinefilet-Tonkatsu, Janchi-guksu (warme Nudelsuppe) und Curry – also gleich drei Dinge auf einmal. Die Portion ist so bemessen, dass ein erwachsener Mann alles aufessen kann, aber es fühlt sich trotzdem nach einem riesigen Festmahl an.

Außenansicht des Restaurants mit dem Schild von Gorae Tonkatsu (koreanisches Schweineschnitzel)

Aufsteller mit den Besonderheiten und der Philosophie von Gorae Tonkatsu

Wenn man es isst, kann man Punkt 1 und 5 definitiv spüren.


An der Wand angebrachte Speisekarte von Gorae Tonkatsu und Schild mit Herkunftsangaben

Wegen der ständig wechselnden Preise ist das Preisschild einfach überklebt. Es gibt nur ein einziges Gericht auf der Karte: Tonkatsu.

Innenansicht des Restaurants mit Holzdekorationen und aufgestellten Tischen

Gedeckter Tisch mit drei Stücken Tonkatsu, Reis, Curry, Nudeln und Beilagen

Erstmal merkt man, dass sie bei den Zutaten für das Tonkatsu wirklich aufpassen. Das Fleisch ist extrem zart und hat einen tollen Biss. Die Panade ist nichts Besonderes, aber man kann es sich gut als ein Tonkatsu vorstellen, das durch den Fleischgeschmack punktet. Die Nudelsuppe ist leicht scharf und eignet sich gut gegen einen Kater. Da die Tonkatsu-Panade aber etwas fettig ist, würde ich das Menü als Katerfrühstück insgesamt eher nicht empfehlen. Das Curry erinnert weniger an klassisches Curry, sondern eher an Hayashi Rice (eine japanische Demi-Glace-Sauce).
Wenn man das Essen bekommt, denkt man zuerst: „Wie soll ich das alles schaffen?“, aber wenn man dann isst, verschwindet es nach und nach im Mund. Da viele Studenten hier sind, ist es bei jedem Besuch ziemlich laut, aber das stört nicht – man bekommt eher gute Energie davon. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich älter werde, aber es ist kein lautes Grölen von älteren Leuten, sondern eher ein fröhliches Schnattern. Der Laden wird von älteren Damen (Imo-nims) geführt, und um zur studentischen Atmosphäre zu passen, wechseln sie die Deko je nach Jahreszeit. Die Ladenbesitzer rund um die Uni atmen denselben Rhythmus wie die Studenten und scheinen dadurch selbst jung zu bleiben.