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In-N-Out Burger und Desert Hills Outlet in Kalifornien

2024-02-29 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Nachdem ich meinem Freund dabei zugesehen hatte, wie er sich schon am Morgen mit den Kindern abmühte, trank ich noch einen Kaffee und dann fuhren wir los. Es war fast 11 Uhr, als wir starteten. Unser Plan war, nicht direkt zum Joshua Tree zu fahren, sondern den Tag mit einem Zwischenstopp im Desert Hills Outlet zu verbringen.

Man sagt ja, ein Roadtrip in den USA beginnt und endet auf der Straße. Das Land ist wirklich so riesig, dass man die Fahrzeiten kaum einschätzen kann. Zum Glück gibt es Google Maps, womit man es einigermaßen vorhersagen kann, aber selbst für einen kurzen Trip sind 100 km hier der Standard. Von unserem Haus bis zum Joshua Tree sind es ungefähr 120 Meilen, also gut 200 km.


Das Erstaunliche ist, dass das Autofahren hier viel weniger stressig ist. Die Straßen sind breit, die Tempolimits höher und die Landschaft ist so weitläufig, dass es einfach Spaß macht, aus dem Fenster zu schauen. Unsere Autobahnen in Korea fühlen sich oft so eng an, aber beim Fahren in Kalifornien habe ich diese Enge nie gespürt. Wenn man hier im Auto sitzt, wird einem klar, warum sich die Autoindustrie hier so gut entwickeln musste.

Autobahn und fahrende Autos vor dem Hintergrund einer schneebedeckten Bergkette

Nach einer Weile erreichten wir unser heutiges Ziel: Desert Hills. Es wirkt wie eine Mischung aus Outlet und Raststätte, und da auch noch das Morongo Casino direkt daneben liegt, hat es fast etwas von einem riesigen Unterhaltungskomplex. Wie auch immer, kaum waren wir in dieser für mich völlig neuartigen Gegend angekommen, rannten wir auch schon direkt zu In-N-Out.

Hoher Schildermast mit Logos verschiedener Fast-Food-Restaurants wie In-N-Out Burger und Taco Bell
Eingang einer In-N-Out Burger Filiale mit rot-weißer Fassade und gelbem Pfeillogo

Mein allererster In-N-Out Burger. Diese Burgerkette ist umso einzigartiger, weil sie (fast) nur in Kalifornien Filialen eröffnet. Sie ist dafür bekannt, dass die Burger nicht vorbereitet, sondern erst nach der Bestellung frisch gemacht werden. Angeblich expandieren sie wegen der Frische des Gemüses nicht in andere Regionen. Wenn man das so hört, klingt es wie ein kleiner lokaler Burgerladen, aber sie sind so unglaublich erfolgreich, dass der CEO zu den reichsten Milliardären gehört. (Die aktuelle CEO hat das Unternehmen von ihren Eltern geerbt. Und die Eltern natürlich auch schon...)

Das Menü ist extrem simpel. Es gibt aber ein sogenanntes "Secret Menu" – wenn man Gerichte bestellt, die nicht auf der Karte stehen, bekommt man sie trotzdem. Das bekannteste davon ist der "Animal Style". Ähnlich wie bei Costco scheinen amerikanische Läden oft auf den ersten Blick unnötige Dinge einzubauen, nur um den Kunden ein besonderes Erlebnis zu bieten. Sollte man das als Teil der Kultur sehen? Da das Geschäft jedenfalls brummt, kann man sich darüber nicht beschweren.

Theke bei In-N-Out Burger, an der Mitarbeiter in weißen Uniformen unter der Speisekarte arbeiten
Innenraum einer In-N-Out Burger Filiale, in dem sich essende oder wartende Menschen drängen

Obwohl dieser In-N-Out in einem Outlet weit weg von der Stadt liegt, war er brechend voll. Man kann sich vorstellen, wie beliebt der Laden ist. Als ich in Korea herumgefragt habe, was man in Kalifornien unbedingt essen muss, hat In-N-Out mit überwältigender Mehrheit gewonnen. Ich hatte noch keinen Bissen probiert, aber meine Erwartungen waren riesig.

Wenn man beim Bestellen kein Englisch kann, könnte es etwas schwierig werden. Sie fragen einen alles Mögliche, zum Beispiel, ob man die Zwiebeln gegrillt haben möchte. Wenn man nicht weiterweiß, kann man einfach eine Übersetzer-App nutzen und sagen, sie sollen es so machen, wie sie denken. Ich weiß nicht, ob das nur in Kalifornien so ist oder in den ganzen USA, aber sie gehen einfach davon aus, dass jeder – egal ob Ausländer oder nicht – selbstverständlich Englisch spricht. Manchmal denke ich, das ist ziemlich ignorant, und es zeigt, dass dieses Land sich wirklich keine Gedanken über andere Länder macht.

Person, die Ketchup aus einem Spender im Restaurant in einen Pappbecher füllt
Kunden und Mitarbeiter bei der Essensübergabe unter einer Neonschrift mit dem Text Quality you can taste

Endlich kamen unsere Burger. Ich hatte einen Double-Double bestellt und schon nach dem ersten Bissen verstand ich, warum die Leute so darauf abfahren. Erstens ist der Preis im Vergleich zu anderen Burgern günstig, und zweitens schmeckt er überhaupt nicht fettig oder schwer, sondern richtig sauber und frisch. Zum klassischen Patty-Geschmack kommt die knackige Frische des Gemüses. Es ist, als ob sie einem beibringen wollen, wie ein Burger im Lehrbuch gemacht werden sollte.

Die Pommes waren allerdings etwas enttäuschend. Wenn man die salzigen Pommes von McDonald's oder die würzigen von Popeyes mag, sollte man sie lieber "Animal Style" bestellen. Wobei, auch der Animal Style war eine Enttäuschung. Die Kartoffel selbst scheint zu rufen: "Ich bin eine gesunde Kartoffel!" Die einzige Lösung ist, sie in Ketchup zu ertränken und sie quasi nur wegen des Ketchup-Geschmacks zu essen.

Hamburger in Pappschachteln und Getränke auf einem Tisch im Freien
Eine Hand hält einen Cheeseburger in der Verpackung von In-N-Out Burger.
Goldbraun frittierte Pommes frites sind hoch auf einem Papptablett aufgetürmt.
Hinter einem angebissenen Hamburger sind Menschen zu sehen, die an Tischen im Freien essen.

Nach unserem Brunch bei In-N-Out starteten wir unsere eigentliche Outlet-Tour. Da es in der Nähe von San Diego und LA keine wirklich guten Outlets gibt, ist Desert Hills für Touristen ein absolutes Muss. Nur hier findet man Burberry, Gucci und Moncler. Außerdem gibt es Prada, Yves Saint Laurent und so ziemlich jede andere bekannte Marke.

Ein kleiner Tipp: Wenn ihr als Familie ankommt, geht als Erstes zu Gucci. Setzt den Ehemann dort in der Schlange ab und schaut euch derweil für etwa eine Stunde die anderen Läden an. Die Schlange bei Gucci ist am längsten und man wartet gut eine Stunde. Wenn man nicht gleich zu Beginn dorthin geht, schafft man es vielleicht gar nicht mehr rein.

Bei Nike oder The North Face geht man am besten mit der ganzen Familie rein und sucht sich gleich einen riesigen Haufen Sachen aus. Der Rabatt hängt nämlich von der Anzahl der gekauften Artikel ab. Meistens muss man 7 bis 10 Teile kaufen, um über 70 % Rabatt zu bekommen. Es hat schon seinen Grund, warum man hier andauernd Latina-Mütter sieht, die gleich zehn Nike-Tüten auf einmal schleppen. Bei Läden wie Diesel gibt es wieder andere Regeln, zum Beispiel bekommt man beim Kauf von drei Teilen nur auf eines einen Rabatt. Da es von Geschäft zu Geschäft unterschiedlich ist, sollte man sich beim Reingehen immer gut informieren.

Aus Erfahrung kann ich sagen: Wer gerne shoppt, wird hier sowieso den Sonnenuntergang erleben, egal um wie viel Uhr man ankommt. Man sollte also reichlich Zeit einplanen.

Menschen spazieren unter klarem Himmel durch eine von Palmen gesäumte Straße eines Outdoor-Outlets.
Viele Menschen stehen vor dem Gucci-Geschäft des Outlets in der Schlange und warten auf den Einlass.
Menschen gehen durch eine Outlet-Straße mit Geschäften von AllSaints und Swarovski.
Menschen suchen in einem Sportbekleidungsgeschäft mit einem Schild für 30 Prozent Rabatt nach Kleidung.
Menschen sitzen auf der Kante eines Blumenbeets vor dem AllSaints-Geschäft und ruhen sich aus.
Hügellandschaft mit zahlreichen Windrädern unter einem orangefarbenen Himmel in der Abenddämmerung.

Manchmal sieht man Reisepakete, die einen Outlet-Besuch beinhalten, aber Desert Hills ist so groß und hat so viele gute Marken überall versteckt, dass man in ein oder zwei Stunden buchstäblich nur schauen kann. Wenn man wirklich einkaufen will, empfehle ich, einen ganzen Tag dafür einzuplanen. Da in den USA selbst die Duty-Free-Shops teuer sind, sollte man die Outlets gut nutzen.

Nachts beleuchtetes Außenschild einer Walmart-Filiale und davor geparkte Fahrzeuge.
Ein Stopp bei Walmart vor dem Airbnb

Rohes T-Bone-Steak, das in einer Schale verpackt und mit einem Preisschild versehen ist.
Lächerlich günstiges T-Bone-Steak

In den Supermarktregalen stehen verschiedene 2-Liter-PET-Flaschen mit Getränken wie 7 Up, Squirt und Root Beer.
Wie es sich für das Land der Limonaden gehört, gibt es hier riesige Softdrinks

Unreife grüne Bananen sind in der Obst- und Gemüseabteilung des Supermarkts zu einem Haufen aufgestapelt.
Bananen kosten nicht mal Dollar, sondern nur Cent

Innenansicht eines großen Supermarkts, in dem die amerikanische Flagge und die Flagge Kaliforniens hängen.
Ich hatte gehört, dass die Demokraten an Beliebtheit verlieren, weil die Lebenshaltungskosten so hoch sind, aber hier im Walmart sind die Sachen extrem billig. Besonders Lebensmittel sind super günstig. In Korea bereiten uns die hohen Lebensmittelpreise Kopfzerbrechen, aber hier sind zumindest die Lebensmittel billig. Worüber beschweren die sich bei diesen Preisen eigentlich? Schwächlinge.

Nach dem Einkaufen im Supermarkt kamen wir in unserem Airbnb an. Das Wetter war zu kalt für den Pool, aber wir hatten extra einen Ort ausgesucht, an dem man gut Sterne beobachten und grillen kann. Zwar hat hier jedes Haus einen Grill, aber im Urlaub schmeckt es einfach besser. Als Bonus durfte ich zusehen, wie mein Freund von seiner Frau Ärger bekam, weil er die Hitze beim Grillen immer noch nicht unter Kontrolle hatte.


Weingläser und eine Weinflasche stehen auf einem Feuertisch mit brennendem Feuer vor dem Hintergrund eines nachts blau beleuchteten Swimmingpools.



In einem von einem Holzzaun umgebenen Hinterhof stehen ein Gasgrill, eine brennende Feuerstelle und blaue Gartenstühle.

Am dunklen Nachthimmel funkeln verschiedene Sterne, darunter das Sternbild Orion.