Shopping-Tour in San Diego: Best Buy & Ross
Wenn ich im Ausland bin, frage ich mich oft, was die Einheimischen kaufen und wie die Lebenshaltungskosten sind. Wie schon vor ein paar Tagen, als ich zu Fuß zu Chick-fil-A (einer Fast-Food-Kette, die es in Korea noch nicht gibt) gegangen bin, wollte ich einen Blick auf das Konsumverhalten der Einheimischen werfen und beschloss, eine große Mall in der Nähe von San Diego zu erkunden. Der weitläufige Parkplatz und die einstöckigen Geschäfte unter dem strahlend blauen Himmel Kaliforniens sind ein typisch amerikanisches Bild.

Nach dem Parken ging ich als Erstes zu Best Buy, das mir direkt ins Auge fiel. Es ist vergleichbar mit Himart (einem koreanischen Elektronikmarkt), also wollte ich mir ein paar elektronische Geräte ansehen. Schon am Eingang stapelten sich die Haushaltsgeräte bergeweise.
Beim Durchqueren des Ladens fiel mein Blick auf nichts Geringeres als ein Starlink-Kit. Es war faszinierend, die Geräte kistenweise ausgestellt zu sehen. Wenn Preis und Leistung in Zukunft noch etwas besser werden, würde ich das Produkt unbedingt auch mal in Korea ausprobieren wollen.

Abgesehen von Starlink gab es keine besonders neuen oder interessanten Elektronikartikel, also habe ich nur kurz die Atmosphäre im Laden auf mich wirken lassen. An einer Seite gab es auch einen Stand eines Mobilfunkanbieters. Als ich das Angebot von 25 USD pro Leitung sah, dachte ich mir, dass die Handykosten in den USA auch nicht gerade ohne sind.

Ich verließ Best Buy und ging direkt nebenan zum Discounter Ross. Da hier Restposten aus Kaufhäusern und Markengeschäften gesammelt werden, ist die Inneneinrichtung eher rustikal und erinnert an ein Lagerhaus.

Da der Wechselkurs im Moment so hoch ist, fühlt sich eigentlich alles, was man in die Hand nimmt, recht teuer an. Gibt es hier also gar nichts zu kaufen? Doch. Wenn man zu den Kleiderständern geht, sieht die Sache schon ganz anders aus.

Es steht geschrieben, dass es 20 bis 60 % Rabatt auf die Kaufhauspreise gibt, und wenn man tatsächlich etwas stöbert, findet man Markenkleidung wie Carhartt oder Levi's für etwa 10 oder 20 USD. Bei so einem extremen Preisunterschied zu Korea lohnt es sich definitiv, den Einkaufswagen vollzumachen. Neben Kleidung habe ich auch Schuhe und Accessoires anderer Marken ziemlich günstig gekauft. Wenn man während seiner USA-Reise bequeme Kleidung braucht, empfehle ich, hier auf Schatzsuche zu gehen.
Nach dem erfolgreichen Shopping bei Ross ging es als Nächstes in einen großen Weinladen. Da ich schon mal in Kalifornien war, dachte ich mir, dass ich unbedingt Wein kaufen muss. Schon am Eingang wurde ich von einer prachtvollen Auslage verlockender Champagner begrüßt.

Je weiter man hineingeht, desto endloser erstreckt sich die Vielfalt an Weinen aus aller Welt. Von Bordeaux-Weinen bis hin zur Old-World-Abteilung ist alles dicht an dicht nach Ländern und Rebsorten sortiert, sodass allein das Umschauen eine ganze Weile gedauert hat.

Die Größe des Ladens ist so gewaltig, als hätte man mehrere Fußballfelder aneinandergereiht – man muss schon ein Panoramafoto machen, um überhaupt alles aufs Bild zu bekommen. Ich starrte völlig fasziniert auf diese überwältigende Menge, die sich absolut nicht mit der Alkoholabteilung eines koreanischen Supermarkts vergleichen lässt.

Wahrscheinlich, weil es Kalifornien ist, sind die lokalen Weine besonders günstig und die ausgestellte Auswahl übersteigt jede Vorstellungskraft. Nach langem Überlegen bei all den vielen Weinen habe ich mich für eine Flasche Napa-Valley-Rotwein entschieden, deren Preis einfach unschlagbar war.
Zum Abendessen habe ich diesen Napa-Valley-Wein dann probiert. Er hatte einen vollmundigen, hervorragenden Geschmack, der sich anfühlte, als hätte er einen völlig anderen Maßstab als das, was ich normalerweise in Korea trinke. Die Qualität stand dem Wein in nichts nach, den ich damals in LA in einem schicken Restaurant getrunken habe, das wir vor unserem Besuch am Santa Monica Pier besucht hatten. Ich sollte mir zum Ziel setzen, während meines Aufenthalts in San Diego jeden Abend eine Flasche Wein zu leeren.







