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Buam-dong Tonkatsu 1979: Radfahrer-Mekka in Seoul

2021-08-24 · Aktualisiert: 2026-08-11 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

In Seoul gibt es zwei Mekkas für Radfahrer: Namsan und Bugak. Zusammen werden sie oft „Nambuk“ genannt und sind eine beliebte Strecke für alle – vom Anfänger bis zum absoluten Rad-Freak. Der Weg vom Namsan zum Bugak verläuft über öffentliche Straßen, die auch von Autos und Bussen befahren werden. Das macht es zwar etwas gefährlich, aber es ist einfach eine großartige Strecke für leichte Anstiege in Seoul.

Besonders der Bugak (ein Berg in Seoul) ist berühmt für den Blick auf den Inwangsan und die weite Aussicht vom Palgakjeong (einem achteckigen Pavillon) auf dem Gipfel. Dank dieser tollen Aussicht kommen nicht nur Radfahrer, sondern auch Motorradfahrer und viele Paare auf ein Date hierher. Im Sommer sieht man sogar manchmal Schulklassen vom Land auf Klassenfahrt.

Außenansicht eines Restaurants mit einem goldenen Schild mit der Aufschrift „1979 Donkatsu House Buam-dong Donkatsu“
Retro-Restaurant-Innenraum mit gemusterten Bodenfliesen und Holztischen

Wenn man nach einer guten Tour schweißgebadet ist und etwas essen möchte, gibt es am Eingang zum Bugak drei gute Adressen: Gyeyeolsa (bekannt für Brathähnchen), Jaha Sonmandoo (handgemachte Teigtaschen) und das Buam-dong Tonkatsu (koreanisches Schweineschnitzel), das vor einigen Jahren von den Gyeyeolsa-Leuten eröffnet wurde. Dass Gyeyeolsa jetzt ein Franchise ist... Jedenfalls ist Gyeyeolsa sehr berühmt und es gibt dort immer eine Schlange. Sie öffnen um 12 Uhr, und manchmal ist noch kein einziger Gast da. Das ist der perfekte Moment, um ihr köstliches, nicht zu fettiges Hähnchen zu essen. Wenn man sich unter der Woche nur von Sandwiches und Brot ernährt hat und mal wieder richtig Reis mit Suppe essen möchte, sollte man sich bei Jaha Sonmandoo eine ordentliche Portion Manduguk (Teigtaschensuppe) gönnen, bevor man nach Hause fährt.

Wenn ich das so erzähle, klingt das Buam-dong Tonkatsu vielleicht nur wie der Laden neben den berühmten Restaurants. Aber es ist ein toller Ort, der die Auswahl von „Am Bugak isst man bei Gyeyeolsa“ zu „Das Tonkatsu dort ist auch ziemlich gut“ erweitert hat. Persönlich finde ich das Fleisch hier zarter und leckerer als beim bekannten Namsan Tonkatsu. Die Leute von Gyeyeolsa wissen definitiv, wie man richtig frittiert.

Ich empfehle das Buam-dong Tonkatsu besonders, wenn man mit Anfängern unterwegs ist. Erfahrene Fahrer drehen gleich mehrere Runden am Bugak, aber für Leute, die keine Ahnung von Anstiegen haben und einfach nur begeistert mitgekommen sind, ist die Strecke hart. Wenn sie unten ankommen, sind sie meist völlig erschöpft und halbtot. Genau dann ist dieses Gericht perfekt: Es ist günstig, die Portionen sind riesig und es füllt die leeren Glykogenspeicher wieder auf, sodass man gemütlich nach Hause radeln kann. Wenn man es vor der Fahrt isst, kommt vielleicht alles wieder hoch. Daher mein Tipp: Auch wenn es anstrengend ist, fahrt erst bis zum Gipfel, esst dort ein Kugel-Eis, rollt langsam wieder runter und geht erst dann essen.

Speisekarte mit Namen und Preisen verschiedener Donkatsu- und Udon-Gerichte

Ich habe mal eine Folge der Sendung „Baek Jong-wons Nationalgericht“ über Tonkatsu gesehen, in der das Wang Tonkatsu (riesiges Schnitzel) erklärt wurde. In dieser Folge sieht man, wie Kyuhyun ein solches Riesen-Tonkatsu isst und Baek Jong-won ihn in ein Restaurant im alten Gyeongyangsik-Stil (koreanisch-westliche Küche) mitnimmt. Das Buam-dong Tonkatsu ist im Grunde genau das: ein riesiges Tonkatsu kombiniert mit diesem nostalgischen Gyeongyangsik-Gefühl. Die Einrichtung ist absichtlich etwas auf antik getrimmt und das Essen weckt alte Erinnerungen.

Geschmacklich ist das Tonkatsu hervorragend. Die Panade löst sich nicht vom Fleisch, das Fleisch ist nicht trocken und die Kruste ist nicht steinhart. Es schmeckt so gut, dass man das Gefühl hat, ein wirklich hochwertiges Tonkatsu serviert zu bekommen. Die Panade ist toll, aber für mich ist das zarte Fleisch der absolute Höhepunkt. Die Soße ist vielleicht ein bisschen salziger als anderswo, weshalb man automatisch mehr Reis dazu isst. Reis und Beilagen kann man sich am Selbstbedienungs-Tresen kostenlos nachholen, man kann also so viel essen, wie man möchte.

Ordentlich angerichtetes Donkatsu (koreanisches Schnitzel), Reis, Salat, Kkakdugi (Rettich-Kimchi) und Suppe auf einem Holztablett
Großes Donkatsu auf einem Teller, großzügig mit dunkelbrauner Soße übergossen
Ein mit Soße bedecktes Stück Donkatsu, das mit einer Gabel angehoben wird
Querschnitt eines dicken Stücks Donkatsu, das mit einer Gabel angehoben wird

Man kann sein Fahrrad direkt in dem leicht ins Souterrain abgesenkten Eingangsbereich des Ladens abstellen. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass hier so viele Radfahrer vorbeikommen, aber man bekommt als Service eine kleine Dose Cola oder Sprite gratis dazu – die absoluten Lieblingsgetränke von Radfahrern. Es ist nur eine Kleinigkeit, aber für uns Fahrer schmeckt das wie flüssiges Gold. Ich weiß nicht, ob der Besitzer und die Mitarbeiter sich das bewusst so überlegt haben, aber genau diese kleinen Aufmerksamkeiten sorgen dafür, dass man nach der Abfahrt vom Bugak hier einkehrt. Der einzige Nachteil: Nach dem Essen ist der Körper so schwer, dass der Heimweg echt anstrengend wird.


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