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Yeokjeon Hoekwan in Seoul: Michelin-prämiertes Bulgogi

2026-08-13 · Original (Koreanisch)

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus dem koreanischen Original übersetzt. Das koreanische Original lesen →

Ich hatte mich mit einem Freund in Gongdeok (einem Viertel in Seoul) verabredet und wir überlegten, wohin wir gehen sollten. Wenn man durch Gongdeok spaziert, hat man das Gefühl, dass es hier ziemlich viele gute Restaurants gibt. Es gibt eine tolle Mischung aus neu eröffneten, trendigen Lokalen und traditionellen, alteingesessenen Restaurants (Nopo), sodass die Auswahl wirklich riesig ist.

Ich persönlich glaube ja, dass Gongdeok das nächste Seongsu (ein angesagtes Viertel) werden könnte, wenn es hier nur ein paar mehr Boutiquen und kleine Läden gäbe, so wie in Apgujeong oder Hongdae. Wie dem auch sei, heute hatte ich Lust auf ein richtig gutes Fleischgericht, also machten wir uns auf den Weg zum Yeokjeon Hoekwan (Mapo-Hauptfiliale), das sogar vom Michelin-Guide ausgezeichnet wurde.

Außenansicht des Restaurants mit dem Schild von Yeokjeon Hoekwan und eine Person, die den Eingang betritt.

Wir gingen durch die Gassen und standen schließlich vor dem Gebäude des Yeokjeon Hoekwan. Schon von außen wirkt es sehr gepflegt, lässt aber gleichzeitig die Erfahrung eines echten Traditionslokals erahnen. Neben dem Eingang sticht sofort ein großes Schild ins Auge: „Michelin Guide Seoul – 10 Jahre in Folge als Bib Gourmand ausgezeichnet“.

Unter dem Schild steht auch, dass es als eines von 100 herausragenden Restaurants landesweit ausgewählt wurde. Es ist ein koreanisches Restaurant, das 1962 gegründet wurde und nun in der vierten Generation geführt wird – die Geschichte ist also ziemlich lang. Wenn man sieht, wie ununterbrochen Büroangestellte in das Lokal strömen, muss es sich wirklich um einen echten Geheimtipp im Viertel handeln.

Im Restaurant ausgestellte Michelin-Guide-Plakette und verschiedene Zertifikate.

Kaum waren wir drinnen, fiel mein Blick auf die vielen Michelin-Plaketten, die direkt am Eingang neben der Kasse aufgereiht waren. Die roten Schilder von 2022 bis zum aktuellsten aus dem Jahr 2026 zeigen, dass dieses Restaurant seine Qualität konstant aufrechterhält.

An der Trennwand darüber hingen gerahmte alte Zeitungsartikel, die die Geschichte des Restaurants erzählen, sowie Schwarz-Weiß-Fotos der ehemaligen Besitzer. Ich machte mir fast ein wenig Sorgen, ob mein Gaumen den tiefen Geschmack eines so traditionsreichen Michelin-Restaurants überhaupt richtig würdigen könnte.

Treppe im Restaurant, deren Wände voller Autogramme von Prominenten hängen.

Die Wand am Treppenaufgang zum Speisesaal war lückenlos mit gerahmten Autogrammen von Prominenten gepflastert. Wie es sich für ein berühmtes, altes Restaurant gehört, haben hier schon viele Stars und Persönlichkeiten gegessen – ein echter Beweis dafür, wie gut der Laden läuft.

Mein Freund kommt oft hierher, da seine Firma ganz in der Nähe ist, und er freute sich schon sehr auf das Essen, das wohl fantastisch sein soll. Die kleinen Lampen und Deko-Elemente vor den Waschräumen unterstreichen die traditionelle Atmosphäre. Ich dachte mir, dass dies auch ein toller Ort wäre, um mit den Eltern oder Großeltern essen zu gehen.

Flach auf einem Teller angerichtetes Bassak Bulgogi (knusprig gegrilltes Rindfleisch) mit Frühlingszwiebeln darauf.

Wir suchten uns einen Platz und bestellten das Bulgogi-Menü (Jeongsik). Es dauerte nicht lange, bis das Hauptgericht, das Bassak Bulgogi (knusprig gegrilltes, mariniertes Rindfleisch), auf einem großen Teller serviert wurde. Oh, sobald es auf dem Tisch stand, stieg mir ein herrlich herzhafter Holzkohleduft in die Nase.

Normalerweise denkt man bei Bulgogi nach Seouler Art an Fleisch, das in einem Tontopf oder einer Pfanne in reichlich Brühe vor sich hin köchelt. Aber hier ist das anders. Wie der Name schon sagt, wird das Fleisch ganz ohne Brühe knusprig gegrillt, was ihm eine einzigartige Form verleiht.

Ich probierte einen Bissen zusammen mit etwas Frühlingszwiebeln, und die Würze des Fleisches war unglaublich lecker und leicht süßlich. Obwohl das Fleisch knusprig gegrillt ist, ist es beim Kauen erstaunlich zart. Das Rindfleisch im Bugakjeong, wo ich früher mal war, war auch wunderbar zart, aber das Bassak Bulgogi hier hat eine ebenso fantastische Textur, die förmlich auf der Zunge zergeht.

Ein gedeckter Tisch mit Bassak Bulgogi, Reis, Suppe, Kimchi und verschiedenen Beilagen.

Da das Fleisch eher salzig ist und ohne Brühe serviert wird, spielen die Beilagen (Banchan) eine enorm wichtige Rolle. Da wir das Menü bestellt hatten, wurde der Tisch mit einer Vielzahl an feinen Beilagen gedeckt. Salat, scharfer Rettichsalat (Musaengchae), geschmorte schwarze Bohnen (Kongjaban), gewürztes Gemüse (Namul), Salatblätter zum Einwickeln (Ssam) und eine erfrischende Sojasprossensuppe – ein ganzer Tisch voll mit köstlichen Dingen, die man wunderbar zum Reis essen kann. Am besten schmeckten mir die verschiedenen Kimchi-Sorten, wie das klassische Kohl-Kimchi und das weiße Kimchi (Baekkimchi). Das erfrischende Kimchi gleicht den herzhaften Fleischgeschmack perfekt aus, sodass man immer wieder zugreift. Ein wirklich gutes Restaurant erkennt man eben daran, dass die Beilagen genauso lecker sind wie das Hauptgericht.

Nach dem Essen stand für mich fest: Der Geschmack war absolut hervorragend, auch wenn mir der Preis für das Bassak Bulgogi etwas hoch vorkam. Aber wenn man die feine Auswahl an Beilagen und den einzigartigen Geschmack des Fleisches bedenkt, ist es definitiv ein Ort, den ich unbedingt wieder besuchen möchte.